Mut ist eine Geisel ohne Fesseln
und deine Tür ist immer offen
Zu deinem Heim aus Staub, mit nichts zu Essen.
Nachts liegst du wach,
dass, was stets schnarchend vor dir schläft,
heißt Hoffen.
Der vorvorletzte Schritt machte dir die Beine schwer.
Du schenkst deinem Gürtel täglich ein neues Loch
Du bist erfüllt, nicht von Erfüllung: das ist was her.
Du würdest gerne glücklich leben,
nur, wie ging das noch?
Zäsur:
Dieser fünfte Satz ist zugegeben lang, aber er ist nur für dich.
Ich
bin zu weit weg, um deine Tränen zu trocknen,
das müssen Andere machen.
Doch ich bin dir nahe genug,
dass ich sie fließen lassen kann. Damit Du
dich freiweinst.
Ich kaufe dir gerne einen dicken Stift, so dass Du
einen Haken setzen kannst,
hinter alles, was dir von gestern nachruft.
Wir malen es gemeinsam an die Wände deiner Stadt.
Lass uns Dich zum Gott erheben. Dann kannst Du Rache an Dir nehmen.
Deinem einzigen Feind.
Ich
wünsche dir, dass dir dein Pulsschlag wieder etwas bedeutet,
dass deine
Augen nicht mehr sehen müssen, sondern dies gerne tun.
Immer eine handbreit Stolz unter deinen Schuhen.
Sich mit Würde prostituieren geht nicht, mein Freund, also schlag die Beine über.
Zäsur Ende
So viel Schmutz kann keiner kehren
Diese Brocken niemand heben
Doch diese Wege kann man ehren
auf ihnen mit besonders dicken Sohlen leben.
Der Freund, der dir fehlt, bist Du.
Denn dieses Licht braucht keinen Strom.
Fang an zu leben, komm, sieh zu!
Sonst erlischt es & Du kommst um.
(müsste K.) (zum Geburtstag für F.)
[mk]
Donnerstag, 17. Januar 2013
Freitag, 21. Dezember 2012
Warum ihr Huren seid.
Wenn Gott Humor hätte, wärt ihr Bastarde heute in der Sonne eurem Wahnsinn nachgegangen. Nur Gott gibt es ebenso wenig, wie den Weihnachtsmann. Warum ihr aber dem letzteren so viel Geld in den Rachen werft müsst ihr mir erklären.
An die Endzeit glaubt ihr nicht mehr, all die Spinner, die ein Datum festlegen, die belächelt ihr. Aber zum Lachen ist das eigentlich nicht, wenn ihr völlig überzeugt dem Mammon glaubt, der euch vom Wert eurer Arbeit überzeugt ihr Nutten!
Stellt euch doch mal eine Frage: Was hat gefehlt, damit heute für uns alle der letzte Tag gewesen wäre? Der Finger auf dem roten Knopf? Die Gefahr aus dem All? Irgendein Szenario, dass es als Hollywoodfilm gibt?
Euer wirkliches Problem ist nicht das mögliche Ende, sondern die Möglichkeit, dass es kein Ende gibt. Denn wie lange hält dieses miese Biest Hoffnung. Wann geht eurem Sehnen der Saft aus? Wenn die Knochen schon nicht mehr so lange halten, wie man im Stande ist alt zu werden, warum soll es der Verstand?
Ihr lauft im Kreis, weil ihr sonst durchdreht und alles niedermetzelt, was euch im Weg steht.
Habt ihr überhaupt mal ein weinendes Gesicht gehalten, bevor es losging und jemanden abstach? Aber ihr habt davon gehört, gelesen. Und das waren alles verdammt schlimme Menschen. Das Blöde ist nur, das könntet ihr sein und das wärt ihr so leicht: Lassen wir euch etwas nehmen.
Ein System, an das man glaubt, ist ein wunderbares Ruhekissen.
Dann braucht man keine Kirche und keinen Spiegel. Außer Atmen und Kauen wird dir alles abgenommen. Wenn ich euch ansehe, schaue ich in Pinocchios Augen als er sagt: "Ich will ein richtiger Junge werden." Denn Menschen seid ihr lange nicht mehr. Teuer angezogene Nutztiere, das ist alles und das Bolzenschussgerät heißt Altersvorsorge.
Natürlich bekomme ich beim Gedanken an das Ende der Welt einen Ständer. Es macht pufff, alles ist weiß und das einzige Geräusch ist Gottes Lachen. Denn Gott hat Humor, aber nur einen guten Witz:: uns. Und er will ihn endlich zu Ende erzählen.
Wie Goebbels, kann der Euro auf eure Dummheit zählen und auf eure Angst erst recht. Das Schlimme an der Krise wird nicht sein, dass das Papier in euren Taschen, nichts mehr wert ist, sondern die Erkenntnis, dass es das noch nie war.
Heute, an diesem mal wieder letzten Tag, will ich ehrlich mit euch sein, denn das ist ja sonst niemand: Irgendwer hat euch heimlich einen Dremel Multi unter die Hirnschale geklebt und dieser macht leckeren Gemüsebrei aus allem, was darunter liegt und hinterlässt es so nutzlos wie die Titten einer Nonne.
Etwas, dass selten ist, wurde als einst als wertvoll erachtet. Das ist heute umgekehrt und ein verletzter Ellebogen ist nicht schlimm, denn dafür hat man zwei!
Ein Freund von mir sagt, dass sie die Dichter immer zuerst holen. Ich wünsche euch alles Gute, denn meinen Segen habt ihr nicht.
(müsste K.) (für Alex B.)
An die Endzeit glaubt ihr nicht mehr, all die Spinner, die ein Datum festlegen, die belächelt ihr. Aber zum Lachen ist das eigentlich nicht, wenn ihr völlig überzeugt dem Mammon glaubt, der euch vom Wert eurer Arbeit überzeugt ihr Nutten!
Stellt euch doch mal eine Frage: Was hat gefehlt, damit heute für uns alle der letzte Tag gewesen wäre? Der Finger auf dem roten Knopf? Die Gefahr aus dem All? Irgendein Szenario, dass es als Hollywoodfilm gibt?
Euer wirkliches Problem ist nicht das mögliche Ende, sondern die Möglichkeit, dass es kein Ende gibt. Denn wie lange hält dieses miese Biest Hoffnung. Wann geht eurem Sehnen der Saft aus? Wenn die Knochen schon nicht mehr so lange halten, wie man im Stande ist alt zu werden, warum soll es der Verstand?
Ihr lauft im Kreis, weil ihr sonst durchdreht und alles niedermetzelt, was euch im Weg steht.
Habt ihr überhaupt mal ein weinendes Gesicht gehalten, bevor es losging und jemanden abstach? Aber ihr habt davon gehört, gelesen. Und das waren alles verdammt schlimme Menschen. Das Blöde ist nur, das könntet ihr sein und das wärt ihr so leicht: Lassen wir euch etwas nehmen.
Ein System, an das man glaubt, ist ein wunderbares Ruhekissen.
Dann braucht man keine Kirche und keinen Spiegel. Außer Atmen und Kauen wird dir alles abgenommen. Wenn ich euch ansehe, schaue ich in Pinocchios Augen als er sagt: "Ich will ein richtiger Junge werden." Denn Menschen seid ihr lange nicht mehr. Teuer angezogene Nutztiere, das ist alles und das Bolzenschussgerät heißt Altersvorsorge.
Natürlich bekomme ich beim Gedanken an das Ende der Welt einen Ständer. Es macht pufff, alles ist weiß und das einzige Geräusch ist Gottes Lachen. Denn Gott hat Humor, aber nur einen guten Witz:: uns. Und er will ihn endlich zu Ende erzählen.
Wie Goebbels, kann der Euro auf eure Dummheit zählen und auf eure Angst erst recht. Das Schlimme an der Krise wird nicht sein, dass das Papier in euren Taschen, nichts mehr wert ist, sondern die Erkenntnis, dass es das noch nie war.
Heute, an diesem mal wieder letzten Tag, will ich ehrlich mit euch sein, denn das ist ja sonst niemand: Irgendwer hat euch heimlich einen Dremel Multi unter die Hirnschale geklebt und dieser macht leckeren Gemüsebrei aus allem, was darunter liegt und hinterlässt es so nutzlos wie die Titten einer Nonne.
Etwas, dass selten ist, wurde als einst als wertvoll erachtet. Das ist heute umgekehrt und ein verletzter Ellebogen ist nicht schlimm, denn dafür hat man zwei!
Ein Freund von mir sagt, dass sie die Dichter immer zuerst holen. Ich wünsche euch alles Gute, denn meinen Segen habt ihr nicht.
(müsste K.) (für Alex B.)
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Irgenwann war jeder Apfel einmal sauer.
Schuhe, in denen man lernen muss zu Laufen, sollten besser zu groß, als zu klein sein. Denn worin man nicht wächst, kann man ausstopfen, aber sollte nichts von sich abschneiden müssen.
Ich muss mein Sehnen und mein Fehlen ruinieren, ihnen die Luft und den Raum nehmen. Sie draußen schlafen lassen. So lange, bis sie von selber gehen. Vielleicht suche ich mir nicht einmal neue.
Wahrnehmung kann eine warme Dusche sein und genauso lange hält sie. Ich bin unentschieden, wie ein kalter Bimetallstreifen, denn dieser Herbst braucht neue Lieder. Wenn die Nadel erstmal in der Rille festsitzt, ist die Platte nichts mehr wert.
Ein gottloses Leben heißt nicht, dass der Glaube fehlt. Nur immer die Frage von welchem abzufallen man sich leisten kann. Wie viele verstaubte Kisten zählt dein Keller und warum sind sie noch da unten? Was hat ihren Platz eingenommen, was hast du einst in ihnen gefunden?
"This wasted year, with devoted friends, they disappeared." (Bright Eyes)
Das Kratzen am Hinterkopf, wenn eine Wahrheit zur Tautologie wird, macht mir die Haare dünn. Ein absolutes Verschwinden von Flucht. Das Gesicht zur Wand und die Hände auf dem Rücken. Fremdbestimmt durch Eigenverschulden.
Man muss es sich leisten können eine Warnung zu überhören. Entweder werde ich immer falsch verstanden, oder ich lasse kein Verständnis zu. Es hätte anders kommen können.
Eine warme Hand auf meiner, ein langer Blick des Zweifels. Damit schlafe ich ein.
(müsste K.) (für Rany)
Ich muss mein Sehnen und mein Fehlen ruinieren, ihnen die Luft und den Raum nehmen. Sie draußen schlafen lassen. So lange, bis sie von selber gehen. Vielleicht suche ich mir nicht einmal neue.
Wahrnehmung kann eine warme Dusche sein und genauso lange hält sie. Ich bin unentschieden, wie ein kalter Bimetallstreifen, denn dieser Herbst braucht neue Lieder. Wenn die Nadel erstmal in der Rille festsitzt, ist die Platte nichts mehr wert.
Ein gottloses Leben heißt nicht, dass der Glaube fehlt. Nur immer die Frage von welchem abzufallen man sich leisten kann. Wie viele verstaubte Kisten zählt dein Keller und warum sind sie noch da unten? Was hat ihren Platz eingenommen, was hast du einst in ihnen gefunden?
"This wasted year, with devoted friends, they disappeared." (Bright Eyes)
Das Kratzen am Hinterkopf, wenn eine Wahrheit zur Tautologie wird, macht mir die Haare dünn. Ein absolutes Verschwinden von Flucht. Das Gesicht zur Wand und die Hände auf dem Rücken. Fremdbestimmt durch Eigenverschulden.
Man muss es sich leisten können eine Warnung zu überhören. Entweder werde ich immer falsch verstanden, oder ich lasse kein Verständnis zu. Es hätte anders kommen können.
Eine warme Hand auf meiner, ein langer Blick des Zweifels. Damit schlafe ich ein.
(müsste K.) (für Rany)
The stain
Loss is always fine to care about,
and the fine is always ill.
As it goes on, we'll say it still
"It has to work without."
and we always will
Can someone please unplug the bell?
it rings just for the coming bill
There's nothing left for me to tell
and there never will
The loads, whom friends I call
are shapeless in the fog
they don't resemble me at all
but they are here inside this log
Another gathering around, another burnt down candle
Just that way to walk back home
to have my dreams to deconstruct, and to unhandle
and this is all and all and mine alone
(müsste K.)
and the fine is always ill.
As it goes on, we'll say it still
"It has to work without."
and we always will
Can someone please unplug the bell?
it rings just for the coming bill
There's nothing left for me to tell
and there never will
The loads, whom friends I call
are shapeless in the fog
they don't resemble me at all
but they are here inside this log
Another gathering around, another burnt down candle
Just that way to walk back home
to have my dreams to deconstruct, and to unhandle
and this is all and all and mine alone
(müsste K.)
Peppermint Petty
Eine Kerze dir, deren Wachs du nicht gegraben,
Nur ein Träne wahr
Verkaufe Luft!
Und teile aus der Saat die Gaben
Mach aus Blinden deine Schar
Deine Maschine lügt dich an
Und dein Papier rollt sich von selbst
jeder Tick, was du nicht kannst
Dem du dich auch nicht stellst.
(müsste K.)
Nur ein Träne wahr
Verkaufe Luft!
Und teile aus der Saat die Gaben
Mach aus Blinden deine Schar
Deine Maschine lügt dich an
Und dein Papier rollt sich von selbst
jeder Tick, was du nicht kannst
Dem du dich auch nicht stellst.
(müsste K.)
Freitag, 23. November 2012
Gegen den Wald schreien
Die Krähen sind weg, sind spielen gegangen.
Der Rasen wächst einsam, so klein vor der Zeit.
Ich hab Dich eingeholt, dich doch nur gefangen.
Aber tragen kann ich dich nicht, nicht, noch nicht so weit.
In dieser Nacht ist der Kaffee längst kalt,
was wir nicht mehr missen: aus den Fenster.
Zwischen uns sind neue Gespenster
Von denen wir hoffen, dass einer sie malt.
Ein Dritter, der Zeuge wäre, könnte morgens von uns berichten,
denn Bücher füllen diesen Schrank.
Er wär der immer Falsche, dies zu schlichten.
Dass er nicht da war, habe Dank!
Die Masken sind weg, es ist nur noch das Wort.
Die Geschichten, unser Teil, sie können nicht mehr passieren.
Wir verlieren die Namen, den Ort.
Wir werden uns nur noch für andre maskieren.
(müsste K.) (für Maja) - (Ich liebe dich)
(danke an den Gedanken an das Video zu "All is full of love" von Björk)
Der Rasen wächst einsam, so klein vor der Zeit.
Ich hab Dich eingeholt, dich doch nur gefangen.
Aber tragen kann ich dich nicht, nicht, noch nicht so weit.
In dieser Nacht ist der Kaffee längst kalt,
was wir nicht mehr missen: aus den Fenster.
Zwischen uns sind neue Gespenster
Von denen wir hoffen, dass einer sie malt.
Ein Dritter, der Zeuge wäre, könnte morgens von uns berichten,
denn Bücher füllen diesen Schrank.
Er wär der immer Falsche, dies zu schlichten.
Dass er nicht da war, habe Dank!
Die Masken sind weg, es ist nur noch das Wort.
Die Geschichten, unser Teil, sie können nicht mehr passieren.
Wir verlieren die Namen, den Ort.
Wir werden uns nur noch für andre maskieren.
(müsste K.) (für Maja) - (Ich liebe dich)
(danke an den Gedanken an das Video zu "All is full of love" von Björk)
Montag, 3. September 2012
Antabus
Warum sind wir in diese Flut aus Dingen heimgekehrt? Stets brauchen wir etwas, dass wir mitnehmen können, um dass wir uns streiten, wenn wir uns trennen, an dem unser Herz hängt.
Mit jedem Ding, das wir zu behalten suchen, wird unsere Stimme brüchiger. Wir wollen lauter sein, als die Stimme in uns, die uns von gestern erzählt und auf morgen keinen Rat weiß.
Es ist eitel sich Pläne für später vorzubehalten in dem falschen Bewusstsein bestimmt einen Haken setzen zu können, denn mit der letzten Drehung im Bett vor dem Schlaf, wird man immer die Welt einreißen.
Gelogen ist der Tag, der so viel von uns wissen will. Doch der Schrei dagegen verklingt bevor er unsere Lippen verlässt - dafür ist die Aldikasse nicht gemacht.
Die Schuld trifft uns bitter, macht einem die Schritte schwer. Wir sollten Krebs sein, allein des Wortsinns wegen.
Sie gaben uns Sprache und nahmen uns Stolz - das haben sie gut gemacht.
Denn noch immer rinnt genug Sabber vom Kinn, um weiter zu machen. Es geht immernoch irgendwo hin. Den unprogrammierten Bereich der Karte gibt es in dieser Welt nicht. Nie ist alles Klippe und immer ohne Ausweg - außer den zu flüstern.
Dinge zu haben löst Jemand zu sein ab. Krampf. Ich kann die Beine nicht mehr spreizen. Und ich wollte diesen nassen Schwanz, der so viel versprach und nichts davon halten konnte. Dunkel ists, das Geld ist alle, walle Wasser, Wasser walle.
Es ist ein Zurückkehren in den eigenen Geist, wenn nichts mehr ablenken kann. Ein Aufwachen in der eigenen Beschränkheit, für die man selber Schuld trägt. Und während Du auf dem Klo sitzt kommt dir die Gewissheit, dass dein Leben bis jetzt sinnlos war und nur beim Wichsen machen die Frauen, um was Du dich nie getraut hast sie zu bitten.
Ein gläubiger Mensch scheint dem Tod zu entweichen, für ihn ist das Knieen leichter. Er wird das immer tun müssen. Du, der Du nicht glaubst, bist endlich. Denn endlich wird es vorbei sein, dein Streben nicht in Vergessenheit zu geraten. Was wirst Du in der Welt gelassen haben, die sich wie Dimmen anfühlt - alles im korrekten Licht. Das hinter der Scheibe nimmt sich selber die Blässe und wahrt den Schein für deine Scheine.
Ich glaube, dass uns der Rückfall in die Steinzeit besser stünde, als der Prunk nach dem wir streben - lasst die Bomben fallen.
Wir gießen nach, bevor wir ausgetrunken haben. Vergessen ist ein Segen. Wir würden den Whiskey sogar auf Eis trinken, wenn er uns geschenkt würde. Denn Nüchternheit ist der Knüppel auf den Sack, dem die Öffnung fehlt um Schrödingers Katze lebend zu bergen.
Ist es nicht witzig, dass, egal wie wir gelebt haben, uns ein Heilgenschein umgibt, sobald man uns die Kehle durchtrennt. Das eigene Blut wird zur Absolution. Das, was dich jeden Tag in deinem falschen Leben durchströmt, siegt am Ende und macht dich heilig. So verdammt witzig.
Unser Leben ist zum trockenen, schmutzigen Schlüfer einer Hure verkommen. Ein Krankenhausaufenthalt, im Warten auf den einen Besuch, der nicht kommen mag, verwelken wir wie die Blumen auf dem Nachtschrank. Der Knopf für die Schwester, dieser ewige Ruf nach Hilfe, die Gott uns versagt, ist unser alleiniges Ambrosia.
Was wir erleben ist viel grausamer, als die Marionette, die um die sie führenden Strippen weiß. Wir erleben Einsamkeit, sind in die Welt ausgestoßen und allein mit jeder auch nur gedachten Entscheidung.
Wir liegen in einem zu kurzen Bett, ein Leben, dass nicht ausfüllt - wir ragen an den Enden darüber hinaus. Wir müssen ein größeres kaufen.
Ein Schaukeln vor dem Überschlag - immer einen Deut zu wenig da.
Unmöglich zu sehen, dein Bild von anderen. Das Sinnesorgan, dass dir fehlt, was könnte es? Was würde es aus dir machen, als wieder nur einen Einsamen?
Wir sind graue Würmer, die nichts wissen und von nichts erzählen wollen. Die keine Geduld haben brauchen, denn sie ist nicht mehr nötig. Unser großer Krieg ist der gegen die Ersatzbefriedigung. Oder wo ist bitte der Unterschied zwischen Schokolade und Methadone?
Ich habe heute verstanden, dass eine Umarmung vielleicht mehr als ein Kuss ist, bei dem das Gegenüber den Mund nicht öffnet. Gehen wir aufeinander zu.
(müsste K.)
Mit jedem Ding, das wir zu behalten suchen, wird unsere Stimme brüchiger. Wir wollen lauter sein, als die Stimme in uns, die uns von gestern erzählt und auf morgen keinen Rat weiß.
Es ist eitel sich Pläne für später vorzubehalten in dem falschen Bewusstsein bestimmt einen Haken setzen zu können, denn mit der letzten Drehung im Bett vor dem Schlaf, wird man immer die Welt einreißen.
Gelogen ist der Tag, der so viel von uns wissen will. Doch der Schrei dagegen verklingt bevor er unsere Lippen verlässt - dafür ist die Aldikasse nicht gemacht.
Die Schuld trifft uns bitter, macht einem die Schritte schwer. Wir sollten Krebs sein, allein des Wortsinns wegen.
Sie gaben uns Sprache und nahmen uns Stolz - das haben sie gut gemacht.
Denn noch immer rinnt genug Sabber vom Kinn, um weiter zu machen. Es geht immernoch irgendwo hin. Den unprogrammierten Bereich der Karte gibt es in dieser Welt nicht. Nie ist alles Klippe und immer ohne Ausweg - außer den zu flüstern.
Dinge zu haben löst Jemand zu sein ab. Krampf. Ich kann die Beine nicht mehr spreizen. Und ich wollte diesen nassen Schwanz, der so viel versprach und nichts davon halten konnte. Dunkel ists, das Geld ist alle, walle Wasser, Wasser walle.
Es ist ein Zurückkehren in den eigenen Geist, wenn nichts mehr ablenken kann. Ein Aufwachen in der eigenen Beschränkheit, für die man selber Schuld trägt. Und während Du auf dem Klo sitzt kommt dir die Gewissheit, dass dein Leben bis jetzt sinnlos war und nur beim Wichsen machen die Frauen, um was Du dich nie getraut hast sie zu bitten.
Ein gläubiger Mensch scheint dem Tod zu entweichen, für ihn ist das Knieen leichter. Er wird das immer tun müssen. Du, der Du nicht glaubst, bist endlich. Denn endlich wird es vorbei sein, dein Streben nicht in Vergessenheit zu geraten. Was wirst Du in der Welt gelassen haben, die sich wie Dimmen anfühlt - alles im korrekten Licht. Das hinter der Scheibe nimmt sich selber die Blässe und wahrt den Schein für deine Scheine.
Ich glaube, dass uns der Rückfall in die Steinzeit besser stünde, als der Prunk nach dem wir streben - lasst die Bomben fallen.
Wir gießen nach, bevor wir ausgetrunken haben. Vergessen ist ein Segen. Wir würden den Whiskey sogar auf Eis trinken, wenn er uns geschenkt würde. Denn Nüchternheit ist der Knüppel auf den Sack, dem die Öffnung fehlt um Schrödingers Katze lebend zu bergen.
Ist es nicht witzig, dass, egal wie wir gelebt haben, uns ein Heilgenschein umgibt, sobald man uns die Kehle durchtrennt. Das eigene Blut wird zur Absolution. Das, was dich jeden Tag in deinem falschen Leben durchströmt, siegt am Ende und macht dich heilig. So verdammt witzig.
Unser Leben ist zum trockenen, schmutzigen Schlüfer einer Hure verkommen. Ein Krankenhausaufenthalt, im Warten auf den einen Besuch, der nicht kommen mag, verwelken wir wie die Blumen auf dem Nachtschrank. Der Knopf für die Schwester, dieser ewige Ruf nach Hilfe, die Gott uns versagt, ist unser alleiniges Ambrosia.
Was wir erleben ist viel grausamer, als die Marionette, die um die sie führenden Strippen weiß. Wir erleben Einsamkeit, sind in die Welt ausgestoßen und allein mit jeder auch nur gedachten Entscheidung.
Wir liegen in einem zu kurzen Bett, ein Leben, dass nicht ausfüllt - wir ragen an den Enden darüber hinaus. Wir müssen ein größeres kaufen.
Ein Schaukeln vor dem Überschlag - immer einen Deut zu wenig da.
Unmöglich zu sehen, dein Bild von anderen. Das Sinnesorgan, dass dir fehlt, was könnte es? Was würde es aus dir machen, als wieder nur einen Einsamen?
Wir sind graue Würmer, die nichts wissen und von nichts erzählen wollen. Die keine Geduld haben brauchen, denn sie ist nicht mehr nötig. Unser großer Krieg ist der gegen die Ersatzbefriedigung. Oder wo ist bitte der Unterschied zwischen Schokolade und Methadone?
Ich habe heute verstanden, dass eine Umarmung vielleicht mehr als ein Kuss ist, bei dem das Gegenüber den Mund nicht öffnet. Gehen wir aufeinander zu.
(müsste K.)
Abonnieren
Posts (Atom)