Ich kenne das Gesicht im Spiegel,
es hat sich tief in meins gegraben,
blieb es doch meistens ungesehen,
war grad' so ein Schatten,
um sein Licht nicht wusste,
sich zu seinem Recht ins dunkel warf
dem der eine Fall am Tag nun mal genügte.
dem Tränen kostbar,
nein,
endlich wurden
so ein Arbeitstag von dem Ansichgesicht
- und Arbeit und Tag sind gerne ferne Dinge
wenn nachts der Regen gefriert.
Wird die eigene Sucht zu leben zu zügeln,
ein Ding von Mut
& einem gewissen Maß an Dummheit,
sag ich mir.
nur ein bisschen weniger Hölle wäre gut.
weil ich, denk ich
doch mehr kann,
als gehen zu wollen.
Ich bin nur noch meinen eigenen Träumen ausgesetzt
vergessen über das, was mal war,
und wie viele Leben in mir starben,
in diesen Wänden waren...
aber was soll's,
ein Goldmond geht auf
und er ist schöner
als einer von euch, oder ich in euch
es sei denn, mein Sohn
Bis hier sind es echt zu viele Tränen,
oder eben einfach noch nicht genug
wer weiß das schon?
Ich noch nicht.
Nur, für heute bin ich leer geweint & nicht
und es macht mir nichts mehr aus,
macht irgendwas noch aus,
die Welt hat mich allein gelassen,
meine Gefährten schweigen still
wie die Tage vergehen,
darüber schweige ich und nicht
ich denke an Dich,
mein Sohn,
die ganze Zeit,
Du, den ich verloren habe,
wie schmelzendes Eis,
ist jeder Tag - ein Leben
es ist kaum noch etwas davon da.
um es festzuhalten und zu bauen
etwas,
in dem wir leben könnten,
ich bin endlich leer
endlich, was ein Ende meint
unser Bauten Trümmer
werden nur noch nass von meiner Furcht
die nun frei hier nur noch verwaltet,
doch nicht mehr für Dich & mich.
ganz dolle nichts mehr da mein Sohn,
außer meiner tiefsten Liebe,
die verhungert & erfriert.
die rauchenden Zinnen,
sinkt in meine Kleider,
& die Trauer in mich
& das kann nur so sein,
& ich bin leer gelebt.
Es ist so scher ohne Dich
den einzigen, den ich noch liebe,
das Licht, das mich am Leben hält,
was ich noch habe,
was mir gelang
mein allerbester Freund
den ich verliere,
und ich verlor viel davor
doch mit Dir
bricht in mir alles,
was es zu leben braucht.
Ein Januar zu viel, zu kalt,
Nun ist alles weg,
mein Herz,
mein Leben,
unsre Habe,
das Sein.
der Korken ist aus der Flasche,
es hat nicht mal mehr gesprudelt,
nur noch Urin,
im Rinnstein vergessen,
Ich bin mir selbst entgangen,
geht beschädigte Ware geht zurück.
Es war immer das Gedicht,
das mich nicht leben lassen wollte,
& und nun nicht sterben sehen kann.
Ich vermisse ihn so sehr,
& unsere friedliche Stille,
diesen wundervollen Menschen.
hier ist nur noch Krieg in mir,
noch Krach und Gepolter,
Köpfe mit nix drin.
Ich habe das Spiel verloren,
gegen den kleinen Jungen in mir,
gegen seine Welt der Träume,
von einer schließlich nur erträumten Welt.
Es fühlt sich dumm an,
hier zu sein,
ein ganzes Leben aufgegeben,
und die Schuld gebe ich dem nächsten Jungen,
weil das so einfach auch nicht ist,
ein gebrochenes Herz stellt zu viele gute Fragen.
Hier & dafür kommt keine schlaue Zahl,
die man überall für dieses eine Echt eintauschen könnte,
bei dessen Anblick einem schlecht von diesen, allen Sinnen würde.
aber das weiß ich ja inzwischen ziemlich gut,
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(mk)