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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Dienstag, 24. Februar 2026

Warte kurz - da ist irgendwas mit Sonnenaufgang - da muss ich irgendwie mal hinsehen, sehen gehen

Ich kenne das Gesicht im Spiegel,

es hat sich tief in meins gegraben,

blieb es doch meistens ungesehen,

war grad' so ein Schatten,

um sein Licht nicht wusste,

sich zu seinem Recht ins dunkel warf

dem der eine Fall am Tag nun mal genügte.


dem Tränen kostbar,

nein,

endlich wurden

so ein Arbeitstag von dem Ansichgesicht

 - und Arbeit und Tag sind gerne ferne Dinge

wenn nachts der Regen gefriert.


Wird die eigene Sucht zu leben zu zügeln,

ein Ding von Mut

& einem gewissen Maß an Dummheit,

sag ich mir.

nur ein bisschen weniger Hölle wäre gut.

weil ich, denk ich 

doch mehr kann,

als gehen zu wollen.


Ich bin nur noch meinen eigenen Träumen ausgesetzt

vergessen über das, was mal war,

und wie viele Leben in mir starben,

in diesen Wänden waren...

aber was soll's,

ein Goldmond geht auf

und er ist schöner

als einer von euch, oder ich in euch

es sei denn, mein Sohn


Bis hier sind es echt zu viele Tränen,

oder eben einfach noch nicht genug

wer weiß das schon?

Ich noch nicht.

Nur, für heute bin ich leer geweint & nicht

und es macht mir nichts mehr aus,

macht irgendwas noch aus,

die Welt hat mich allein gelassen,

meine Gefährten schweigen still

wie die Tage vergehen,

darüber schweige ich und nicht

ich denke an Dich,

mein Sohn,

die ganze Zeit,

Du, den ich verloren habe,

wie schmelzendes Eis,

ist jeder Tag - ein Leben

es ist kaum noch etwas davon da.


um es festzuhalten und zu bauen

etwas,

in dem wir leben könnten,

ich bin endlich leer

endlich, was ein Ende meint

unser Bauten Trümmer

werden nur noch nass von meiner Furcht

die nun frei hier nur noch verwaltet,

doch nicht mehr für Dich & mich.

ganz dolle nichts mehr da mein Sohn,

außer meiner tiefsten Liebe,

die verhungert & erfriert.


die rauchenden Zinnen,

sinkt in meine Kleider,

& die Trauer in mich

& das kann nur so sein,

& ich bin leer gelebt.


Es ist so scher ohne Dich

den einzigen, den ich noch liebe,

das Licht, das mich am Leben hält,

was ich noch habe,

was mir gelang

mein allerbester Freund

den ich verliere,

und ich verlor viel davor

doch mit Dir

bricht in mir alles,

was es zu leben braucht.


Ein Januar zu viel, zu kalt,

Nun ist alles weg,

mein Herz,

mein Leben,

unsre Habe,

das Sein.


der Korken ist aus der Flasche,

es hat nicht mal mehr gesprudelt,

nur noch Urin,

im Rinnstein vergessen,

Ich bin mir selbst entgangen,

geht beschädigte Ware geht zurück.


Es war immer das Gedicht,

das mich nicht leben lassen wollte,

& und nun nicht sterben sehen kann.


Ich vermisse ihn so sehr,

& unsere friedliche Stille,

diesen wundervollen Menschen.

hier ist nur noch Krieg in mir,

noch Krach und Gepolter,

Köpfe mit nix drin.


Ich habe das Spiel verloren,

gegen den kleinen Jungen in mir,

gegen seine Welt der Träume,

von einer schließlich nur erträumten Welt.

Es fühlt sich dumm an,

hier zu sein,

ein ganzes Leben aufgegeben,

und die Schuld gebe ich dem nächsten Jungen,

weil das so einfach auch nicht ist,

ein gebrochenes Herz stellt zu viele gute Fragen.


Hier & dafür kommt keine schlaue Zahl,

die man überall für dieses eine Echt eintauschen könnte,

bei dessen Anblick einem schlecht von diesen, allen Sinnen würde.

aber das weiß ich ja inzwischen ziemlich gut,

,

,

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(mk)




Montag, 23. Februar 2026

Die Konkubinen meiner Furcht heißen sämtlich: „&“

wie der Stein dem Hammer das Eisen stahl,

damit einen ratlosen Meißel 

auf ein Stück sinnlos gewordenes Stück Holz 

starrend und staunend zurückließ


die Erkenntnis 

in der Schleife gefangen zu sein:

gegen Würfler kämpfend,

die die Karten kennen,

wenn die Verpackung, frisch aufgerissen,

im Hintergrund dieser Szene,

im Abfalleimer heimlich knistert,

übertünchen sie das Geräusch,

allen Prunk der Panik nutzend,

den die barbusige Galionsfigur dieses Schiffs ???,

von frischen Blumen trällernd aufbieten kann,

Allem!


Sie drehen den Spieß für alle um,

um welche Achse, behalten sie für sich,


Denn schon die Besten sprachen davon,

nichts sein zu wollen,

aber alleine dafür alles sein zu müssen:

zu springen,

prüfen, ob der Grund schon wieder da ist,

die Füße wieder nicht brechen.

Und es Zeit ist dieser Lüge Frühstück zu geben,

damit sie frisch die Wände kalt streicht,

während ich schlaftrunken lache.


Aber das habe ich erfunden.


(mk)


Freitag, 20. Februar 2026

Anna X (oder wie wir auf einem Dach im Sonnenuntergang die Welt negierten)

Ich bin ganz nackt vor Dir,

mir selbst,

Ich suche Trost,

Der mit mir,

der,

der wachen Auges durch meine Ruinen geht.


Der war letztens,

hinter einem Baum verschwunden,

zum Pinkeln wohl,

oder war es mein Turm?

Ich weiß es nicht mehr.


Seit meine Schuhe Löcher haben,

rede ich nicht mehr allzu viel,

Es ist viel Ringen,

mit diesem Kraken,

der sich in meinen Kopf frisst,

und zu viel Schnee auf meinem Haupt.


Ob dieses Albtraum:

Leben zu müssen,

Fällt mir immer

und ewig nichts ein,

als es zu löschen


Ich kann das nicht mehr weiter träumen.


(mk)

Dinge klein zu machen

Das und nichts anderes,

hat man mir beigebracht,

Wenn der Nachbar,

mit dem,

Ach was war das noch?

also es glänzte,

Und er war auf einmal sowas von nicht perfekt,

in unserem Blick,

Ja unserem,

das hatte Mutti gesagt,

mit diesem Blinkeding


In diesem Haushalt,

in dem Halt so rar war,

wie Annanas oder Bananen,

In dem Anders so gern verrochen wurde,

wenn die Nachbarn kocchten,

wurde es still um den Tisch,

den man ja nie beschmutzen durfte,

war es so kalt,

aus Gründen wurden Gräben,

ich friere heute noch.


(mk)

Anna IX (oder wie ich, wenn Du schliefst, heimlich Gedichte auf Deinen Bauch schrieb)

 Dieser Stift schreibt rote Zahlen,


Dein Lächeln ist die Welt.


Wenn Du mir morgens verrätst,

dass es zwischen meinen Schulterblättern,

nach Bab riecht


In dieser Bettstadt,

die wir nur zum Baden verlassen,


Wo wir bei Kerzenlicht

und zimtnem Kaffee,

die Welt verfluchten.


War es endlich irgendwie gut,

Alles kontrollieren,

naja fast regieren

außer uns gegenseitig.


(für M.)

Und um die Ecke und Beine stellen, so das auch andere fallen können

 Ich habe den Tod willkommen heißen wollen,

doch er roch so seltsam sehr nach mir selber,

und das in dem Haus,

in dem Ihrer fehlt.


Wäre es doch nur ihrer gewesen,

die, die ich nicht mehr benennen kann,

dann wäre ich weg,

aber der Geruch nicht.


Aber den Gefallen,

dies zu wissen,

habe ich ihm nicht getan,

denn wir haben noch zu viel offen,

der Tod und ich,

vor allem muss ich Ihm zeigen,

wie man tanzt,


(mk)

Wie zwei sich begegneten

 In einem Sommerregen tanzen,

und baden fahren gehen,

Nach Finsterwalde,

Sich nackt auf den Schultern tragend

Ball spielen,

Gegen die, die, weil wir liebten,

immer irgendwie unter uns standen.


Es waren diese Sommerstunden,

als dein Atem nach Zimt roch,

Und dein Rücken

von meinen Nägeln

Narben bekam

Es tut mir bis heute fast leid.


Als der Club voll war,

Ich aus einer Laune einen Walzer spielte,

Nur um mit Dir zu tanzen,

Genau genommen

um mit Dir anzugeben


Da war die Welt heil,

Denn selbst der Regen nach Haus,

störte uns nicht.


Denn wir wussten,

Das die Wärme mit uns kommt.


(mk, für Milda und Zombie)