Warum sind wir in diese Flut aus Dingen heimgekehrt? Stets brauchen wir etwas, dass wir mitnehmen können, um dass wir uns streiten, wenn wir uns trennen, an dem unser Herz hängt.
Mit jedem Ding, das wir zu behalten suchen, wird unsere Stimme brüchiger. Wir wollen lauter sein, als die Stimme in uns, die uns von gestern erzählt und auf morgen keinen Rat weiß.
Es ist eitel sich Pläne für später vorzubehalten in dem falschen Bewusstsein bestimmt einen Haken setzen zu können, denn mit der letzten Drehung im Bett vor dem Schlaf, wird man immer die Welt einreißen.
Gelogen ist der Tag, der so viel von uns wissen will. Doch der Schrei dagegen verklingt bevor er unsere Lippen verlässt - dafür ist die Aldikasse nicht gemacht.
Die Schuld trifft uns bitter, macht einem die Schritte schwer. Wir sollten Krebs sein, allein des Wortsinns wegen.
Sie gaben uns Sprache und nahmen uns Stolz - das haben sie gut gemacht.
Denn noch immer rinnt genug Sabber vom Kinn, um weiter zu machen. Es geht immernoch irgendwo hin. Den unprogrammierten Bereich der Karte gibt es in dieser Welt nicht. Nie ist alles Klippe und immer ohne Ausweg - außer den zu flüstern.
Dinge zu haben löst Jemand zu sein ab. Krampf. Ich kann die Beine nicht mehr spreizen. Und ich wollte diesen nassen Schwanz, der so viel versprach und nichts davon halten konnte. Dunkel ists, das Geld ist alle, walle Wasser, Wasser walle.
Es ist ein Zurückkehren in den eigenen Geist, wenn nichts mehr ablenken kann. Ein Aufwachen in der eigenen Beschränkheit, für die man selber Schuld trägt. Und während Du auf dem Klo sitzt kommt dir die Gewissheit, dass dein Leben bis jetzt sinnlos war und nur beim Wichsen machen die Frauen, um was Du dich nie getraut hast sie zu bitten.
Ein gläubiger Mensch scheint dem Tod zu entweichen, für ihn ist das Knieen leichter. Er wird das immer tun müssen. Du, der Du nicht glaubst, bist endlich. Denn endlich wird es vorbei sein, dein Streben nicht in Vergessenheit zu geraten. Was wirst Du in der Welt gelassen haben, die sich wie Dimmen anfühlt - alles im korrekten Licht. Das hinter der Scheibe nimmt sich selber die Blässe und wahrt den Schein für deine Scheine.
Ich glaube, dass uns der Rückfall in die Steinzeit besser stünde, als der Prunk nach dem wir streben - lasst die Bomben fallen.
Wir gießen nach, bevor wir ausgetrunken haben. Vergessen ist ein Segen. Wir würden den Whiskey sogar auf Eis trinken, wenn er uns geschenkt würde. Denn Nüchternheit ist der Knüppel auf den Sack, dem die Öffnung fehlt um Schrödingers Katze lebend zu bergen.
Ist es nicht witzig, dass, egal wie wir gelebt haben, uns ein Heilgenschein umgibt, sobald man uns die Kehle durchtrennt. Das eigene Blut wird zur Absolution. Das, was dich jeden Tag in deinem falschen Leben durchströmt, siegt am Ende und macht dich heilig. So verdammt witzig.
Unser Leben ist zum trockenen, schmutzigen Schlüfer einer Hure verkommen. Ein Krankenhausaufenthalt, im Warten auf den einen Besuch, der nicht kommen mag, verwelken wir wie die Blumen auf dem Nachtschrank. Der Knopf für die Schwester, dieser ewige Ruf nach Hilfe, die Gott uns versagt, ist unser alleiniges Ambrosia.
Was wir erleben ist viel grausamer, als die Marionette, die um die sie führenden Strippen weiß. Wir erleben Einsamkeit, sind in die Welt ausgestoßen und allein mit jeder auch nur gedachten Entscheidung.
Wir liegen in einem zu kurzen Bett, ein Leben, dass nicht ausfüllt - wir ragen an den Enden darüber hinaus. Wir müssen ein größeres kaufen.
Ein Schaukeln vor dem Überschlag - immer einen Deut zu wenig da.
Unmöglich zu sehen, dein Bild von anderen. Das Sinnesorgan, dass dir fehlt, was könnte es? Was würde es aus dir machen, als wieder nur einen Einsamen?
Wir sind graue Würmer, die nichts wissen und von nichts erzählen wollen. Die keine Geduld haben brauchen, denn sie ist nicht mehr nötig. Unser großer Krieg ist der gegen die Ersatzbefriedigung. Oder wo ist bitte der Unterschied zwischen Schokolade und Methadone?
Ich habe heute verstanden, dass eine Umarmung vielleicht mehr als ein Kuss ist, bei dem das Gegenüber den Mund nicht öffnet. Gehen wir aufeinander zu.
(müsste K.)
[mk]
Montag, 3. September 2012
Sonntag, 19. August 2012
schmelzendes Gold
Es ist Watte, mit Scherben, Lecken am Glas.
Pflaster an Wunden von uns, Scheiden an Scherben.
Ruhen auf altem Heu.
Die Frucht liegt nahe der Furcht, wie Verlobung am Verleben.
Ein feuchter Teebeutel am Tellerrand
Zeit zum ziehen lassen...
Auf Normalnull hinter dem Wellenberg werfe ich den Strohhut ins Feuer für ein leichtes Leben unterm Rad
; am falschen Ende der Eisenkette.
Ich trinke das Thermometer aus
für den finalen Schrei ins Uferlose
das Klingeln gilt mir,
der Lippenstift kommt frei Haus
meine Lider sind schwer von Entrückung
den Wegrand trennt ein Schild
das ist mein Bild gestrichen drauf
die Strafe schenkt mir ein
Eichmaß unter Füllstand
Ein Jubel falscher Freunde
So ein schöner Rasen
dieses grün ist meins
diesen Zaun sollte ich streichen
diesen Baum hab ich gepflanzt
(müsste K.)
Pflaster an Wunden von uns, Scheiden an Scherben.
Ruhen auf altem Heu.
Die Frucht liegt nahe der Furcht, wie Verlobung am Verleben.
Ein feuchter Teebeutel am Tellerrand
Zeit zum ziehen lassen...
Auf Normalnull hinter dem Wellenberg werfe ich den Strohhut ins Feuer für ein leichtes Leben unterm Rad
; am falschen Ende der Eisenkette.
Ich trinke das Thermometer aus
für den finalen Schrei ins Uferlose
das Klingeln gilt mir,
der Lippenstift kommt frei Haus
meine Lider sind schwer von Entrückung
den Wegrand trennt ein Schild
das ist mein Bild gestrichen drauf
die Strafe schenkt mir ein
Eichmaß unter Füllstand
Ein Jubel falscher Freunde
So ein schöner Rasen
dieses grün ist meins
diesen Zaun sollte ich streichen
diesen Baum hab ich gepflanzt
(müsste K.)
Mittwoch, 8. August 2012
Unerschütterliche Begegnung
Du bietest mir einen Freiraum
in einem goldenen Käfig.
Siehst Du deine Kinder nicht,
oder sind deren Träume, die Dich bereichern,
so wahr, dass DU Angst hast,
den Horizont
mit klarem Blick zu begrüßen?
Es reicht doch nur ein kurzer Augenblick
um uns zu erkennen...
Wieviel Kraft kostet die Wahrheit?
(JayEffKay)
in einem goldenen Käfig.
Siehst Du deine Kinder nicht,
oder sind deren Träume, die Dich bereichern,
so wahr, dass DU Angst hast,
den Horizont
mit klarem Blick zu begrüßen?
Es reicht doch nur ein kurzer Augenblick
um uns zu erkennen...
Wieviel Kraft kostet die Wahrheit?
(JayEffKay)
Sonntag, 22. Juli 2012
Bedingungslos
Diese Schatten fallen ewig
wir sind des Springens müde
Dieses Spiel kennt keinen Sieger
und der Linienrichter schläft neben einer leeren Flasche Wein
Wir tun uns das täglich an
Wir schweigen drüber leise
Wir kommen beieinander an
auf die einzig denkbare Weise
Wirf doch diesen Beutel weck
er riecht nach deinem Leben
Und hast du neue Kerzen mit?
Die letzte versiegt da grade eben!
Das Sieb ist für den Bach da unten
lass es bitte stehen
Mein Schienbein hört nicht auf zu bluten
bis wir uns entgegen gehen
(müsste K.) (für Maja)
wir sind des Springens müde
Dieses Spiel kennt keinen Sieger
und der Linienrichter schläft neben einer leeren Flasche Wein
Wir tun uns das täglich an
Wir schweigen drüber leise
Wir kommen beieinander an
auf die einzig denkbare Weise
Wirf doch diesen Beutel weck
er riecht nach deinem Leben
Und hast du neue Kerzen mit?
Die letzte versiegt da grade eben!
Das Sieb ist für den Bach da unten
lass es bitte stehen
Mein Schienbein hört nicht auf zu bluten
bis wir uns entgegen gehen
(müsste K.) (für Maja)
Dienstag, 10. Juli 2012
Ich drucke mir Klopapier mit meinen Problemen drauf.
Ich bin verschollen, wie umzingelt. Auf mich gibt es ebenso wenig eine klare Antwort, wie auf den Osteuropäer im Kreuzworträtsel.
In deren Sein spiegelt sich meines. Etwas unverzerrt zu sehen, prügelt mir jedes Mal die Eingeweide heraus. Ich spucke Blut - nicht meins - auf die falschen Straßen; ein Freiheitsgedanke am Anfang; zwischen deinen Beinen aufgewacht.
Wir lesen einander wie Bücher in Büchern, die von uns handeln.
Eine Stadt ohne Sinn im Rinnstein der Zukunft. Ein Zusammenschluss ohne Namen, eine erdachte Identität. Ein Gleichniss ohne =. Ein vergebenes Minus, wir schwärzen rote Zahlen. Wenn alles ausgebeint ist, kann kein Rückrat mehr entstehen. Die Faust ist zur Flosse geworden. Unsere Fibel ist der Wein.
Wie ging noch dieser Witz?
Wie ging noch dieses Leben?
Die Asche ist ab vom Finger, wir sind wieder wer, jemand, der das Fehlen von Freiheit digitalisiert, um es zu teilen.
Mir ist schlecht vor Verlangen auf Köpfe zu treten. Da ist ein Ding in mir, dass ich nicht mehr will. Ich will es ausdrücken, wie einen verwesten Stummel Tabak, der noch verzweifelt glimmt. Ein Leben zu Ende gedacht. Durch die Lupe gesehen wird nichts klarer, nur größer. Vollendung für ein Ziel ohne Anfang. Eine Blase voller Drang und nirgends darf ich pinkeln.
Lustig, wie alles unscharf wird. Denn wer sind die Herren meiner Geschichte und ist es nicht vermessen zu glauben, das es eben jene gibt? Für drei Soldaten ein Beamter, für einen Dichter nur er selbst.
Über mir schwebt ein Logo; es scheint heller, als ich. Mir graut nicht, ich ergraue und ich darf den Ton nicht mischen.
Endlichkeit ist Überschrift und Abspann zugleich.
Ich sollte mich wirklich nicht weggeben, ich sollte kein Gast in dieser Welt sein. Verkomme ich zum Zuschauer? Bin ich Passivist (Ja dieses Wort habe ich mir schützen lassen). Ein Hund an der Leine - von jeder Blume, an der ich schnuppern will, werde ich weggezogen.
Ich fühle mich überwürzt. Die Welt ist kalt geworden und wo sind die langen Tage hin?
Du darfst den Tod nicht umbringen, denn Träume sind noch längst kein Mehrgewinn.
Sei ein Streicholz am Zaun der Verblendung! Augerpaare, Augenpaare. Mein neuer Freund heißt Ungeduld. Er schläft im Nebenzimmer, steht vor mir auf und nimmt immer viel zu viel Pulver für den Morgenkaffee. Er sagt, er gehe bald wieder. Diese Bettstadt ist magnetisch und mein Nachtlicht muss sparen. Ich winde mich im Schlaf, denn ich kann nichts Vergleichbares greifen:
Alles Parasiten.
(müsste K.)
In deren Sein spiegelt sich meines. Etwas unverzerrt zu sehen, prügelt mir jedes Mal die Eingeweide heraus. Ich spucke Blut - nicht meins - auf die falschen Straßen; ein Freiheitsgedanke am Anfang; zwischen deinen Beinen aufgewacht.
Wir lesen einander wie Bücher in Büchern, die von uns handeln.
Eine Stadt ohne Sinn im Rinnstein der Zukunft. Ein Zusammenschluss ohne Namen, eine erdachte Identität. Ein Gleichniss ohne =. Ein vergebenes Minus, wir schwärzen rote Zahlen. Wenn alles ausgebeint ist, kann kein Rückrat mehr entstehen. Die Faust ist zur Flosse geworden. Unsere Fibel ist der Wein.
Wie ging noch dieser Witz?
Wie ging noch dieses Leben?
Die Asche ist ab vom Finger, wir sind wieder wer, jemand, der das Fehlen von Freiheit digitalisiert, um es zu teilen.
Mir ist schlecht vor Verlangen auf Köpfe zu treten. Da ist ein Ding in mir, dass ich nicht mehr will. Ich will es ausdrücken, wie einen verwesten Stummel Tabak, der noch verzweifelt glimmt. Ein Leben zu Ende gedacht. Durch die Lupe gesehen wird nichts klarer, nur größer. Vollendung für ein Ziel ohne Anfang. Eine Blase voller Drang und nirgends darf ich pinkeln.
Lustig, wie alles unscharf wird. Denn wer sind die Herren meiner Geschichte und ist es nicht vermessen zu glauben, das es eben jene gibt? Für drei Soldaten ein Beamter, für einen Dichter nur er selbst.
Über mir schwebt ein Logo; es scheint heller, als ich. Mir graut nicht, ich ergraue und ich darf den Ton nicht mischen.
Endlichkeit ist Überschrift und Abspann zugleich.
Ich sollte mich wirklich nicht weggeben, ich sollte kein Gast in dieser Welt sein. Verkomme ich zum Zuschauer? Bin ich Passivist (Ja dieses Wort habe ich mir schützen lassen). Ein Hund an der Leine - von jeder Blume, an der ich schnuppern will, werde ich weggezogen.
Ich fühle mich überwürzt. Die Welt ist kalt geworden und wo sind die langen Tage hin?
Du darfst den Tod nicht umbringen, denn Träume sind noch längst kein Mehrgewinn.
Sei ein Streicholz am Zaun der Verblendung! Augerpaare, Augenpaare. Mein neuer Freund heißt Ungeduld. Er schläft im Nebenzimmer, steht vor mir auf und nimmt immer viel zu viel Pulver für den Morgenkaffee. Er sagt, er gehe bald wieder. Diese Bettstadt ist magnetisch und mein Nachtlicht muss sparen. Ich winde mich im Schlaf, denn ich kann nichts Vergleichbares greifen:
Alles Parasiten.
(müsste K.)
Irgendwo da unten
liegt etwas buntes
das haben wir dort einmal verloren
schauen es nicht mehr gerne an
an uns nagt was altes, dem zur Träne Wasser fehlt
täglich hält es sich den Bauch, in den Dämpfen unsres Mülls
es will zu uns schwimmen
Diese Mauer ist für Dich,
Sie hat uns soviel Mut gekostet
Du bist zu einem Kalendermotiv verkommen
für Jahre in denen dich zwar alle kennen,
aber niemand deinen Namen wissen will
Eine Zahl unterm Strich
Für ein Plus unsres Kontos
Stirbst in Fülle, sinkst zurück in deine Schönheit,
die Du leider nicht essen kannst
Du bist heiser vom Schreien
und Du blutest so viel
eine gezwungene Hure
mit einem Keil in der Schale
als Magnet für Fliegen
endest du als Balsam für Geier
(müsste K.) (Gedicht für eine Ausstellung mit Fotos von Afrika)
das haben wir dort einmal verloren
schauen es nicht mehr gerne an
an uns nagt was altes, dem zur Träne Wasser fehlt
täglich hält es sich den Bauch, in den Dämpfen unsres Mülls
es will zu uns schwimmen
Diese Mauer ist für Dich,
Sie hat uns soviel Mut gekostet
Du bist zu einem Kalendermotiv verkommen
für Jahre in denen dich zwar alle kennen,
aber niemand deinen Namen wissen will
Eine Zahl unterm Strich
Für ein Plus unsres Kontos
Stirbst in Fülle, sinkst zurück in deine Schönheit,
die Du leider nicht essen kannst
Du bist heiser vom Schreien
und Du blutest so viel
eine gezwungene Hure
mit einem Keil in der Schale
als Magnet für Fliegen
endest du als Balsam für Geier
(müsste K.) (Gedicht für eine Ausstellung mit Fotos von Afrika)
Montag, 14. Mai 2012
Der Verzweifelten Gespür für Schnee
Manche Städte rühmen sich zu Recht ihrer Arbeiten aus Glas, ihren Manufakturen und Meistern mit einer so langen Tradition in Jahren, die die meisten Kinder noch nicht zu zählen im Stande sind.
Unsere Kinder wissen davon nichts und zählen werden sie in Jahren wohl nur von einem Gramm zum nächsten. Diese Stadt ist mithin auch berühmt für ihr Kristall, nur wird es hier anders geschrieben. Ich mag fast glauben, dass das Meth Methode hat. Geplanter Nebel um immer wieder Straßen durchschreiten zu können, aus denen es unmöglich scheint anders noch zu fliehen.
Hier verliert man seine Zähne früh. Und seinen Fernseher an jedem Monatsende. Wenn es egal wird, dass der Magen knurrt und die Nase nicht aufhören will zu bluten. Tage aus Milch münden in Nächte aus zerkratzer Haut und diesen Schmerzen, denen Klarheit nicht mehr folgen mag. Doch darin sind sie nicht allein - hier flieht man gemeinsam.
Der Club der toten Köpfe geht auch heute nicht vor die Tür. Die Stadt ist nicht von ganz alleine leer. Nach Sonnenuntergang wird hier gern geschwiegen. Eine Kerze jedem Kind, dass heute nicht nach Hause findet. Morgen dürfen wir uns wieder wundern.
(müsste K.)
Unsere Kinder wissen davon nichts und zählen werden sie in Jahren wohl nur von einem Gramm zum nächsten. Diese Stadt ist mithin auch berühmt für ihr Kristall, nur wird es hier anders geschrieben. Ich mag fast glauben, dass das Meth Methode hat. Geplanter Nebel um immer wieder Straßen durchschreiten zu können, aus denen es unmöglich scheint anders noch zu fliehen.
Hier verliert man seine Zähne früh. Und seinen Fernseher an jedem Monatsende. Wenn es egal wird, dass der Magen knurrt und die Nase nicht aufhören will zu bluten. Tage aus Milch münden in Nächte aus zerkratzer Haut und diesen Schmerzen, denen Klarheit nicht mehr folgen mag. Doch darin sind sie nicht allein - hier flieht man gemeinsam.
Der Club der toten Köpfe geht auch heute nicht vor die Tür. Die Stadt ist nicht von ganz alleine leer. Nach Sonnenuntergang wird hier gern geschwiegen. Eine Kerze jedem Kind, dass heute nicht nach Hause findet. Morgen dürfen wir uns wieder wundern.
(müsste K.)
Abonnieren
Posts (Atom)