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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Dienstag, 18. Juni 2024

Gottes Scherze I

Zum Zerbröckeln geboren ist der Mensch,

und seinen Lebtag lang verkauft er sich als soliden Stein,

bis dass dann Wasser auf ihn fällt

und das kommt nicht nur einmal,

in ihn herein,

Und er meint, das ist ok,

bis der Winter kommt.

die Kälte,

und ihn sprengt,

aber nie ganz,

denn das braucht Zeit,

was für eine Ironie.

Geboren als Sediment,

zu leben in einem anderen.

einer höheren Schicht

aber immerhin,

mit Anderen,

die auch so gerne Steine wären.

(mk)

Taucht mich auf

Und wenn ich jetzt Öl in mein Feuer gieße,
Ein Mensch mit einem Wassertrog
Sein Selbst brennen ließe
es schlimmer machen würde,
nur

Für sich, an sich, an mir ist;

jetzt sollte ich sagen: gut

Treppen helfen immer,
welch ein bescheidenes Gefühl,
es ist.

Können wir besser:

Lass uns einen Walzer tun:

hier fehlt mir das Gedicht,
das ich hier an sich schreibe.

es fehlt an dem Gewicht,

Maat!

Wie viel Lot bis wir die Brandung hassen.

Das dahin, wo wir schon waren.

Es ist nur Land.


(mk)


Sonntag, 2. Juni 2024

Wir sind für einander Du

 Diese Stadt,

hier darfst Du sein,

wie man hier ist.


Und bitte blende aus,

was Du vermisst.

es ist uns einerlei.


Denke nicht zu viel,

und all diese Bücher,

Lass es sein.


Wir sedieren Dich mit Mediokrem Sein,

Du bist hier nicht,

sei nicht zu schlau,

Wem willst Du denn gefallen?


Es ist Unmut, die Dir blüht

Hier ist immer die falsche Zeit,

Du selbst zu sein.


Dich zu kennen, unser Verein.


Du bist nur hier reingefallen,

Mit Spucke geputzt & angemalt,

Lustig beklebt,

seltsam verschalt.


Weggebleicht,

das alles,

In Form gegossene Bläche,

Fahle Augen,

Schmale Lippen,

Alles für jeden,

was man nicht braucht.


(mk)

Am Wasser

 ist, wenn Du in mir bist

still schreist,

den Scherz auf deinen Lippen

das bist Du ja an sich,

wenn Du aus mir sprichst,

ja, da ist ist ein Meer,

uns trennen Nur verschiedene Worte,

dafür uns zu finden. Mal wieder.

Du bist wie Honig im Tee,

oder Zimt im Kaffee,

einfach immer richtig.

für mich.


(mk für Ivie)

Donnerstag, 16. Mai 2024

Politechnische Sonstwasschule

Wenn er denn gepoltert durch die Zimmer wäre,

dann hätte ich was,

mich aufzuregen,

Mit einem kalten Finger auf ihn zeigen.

Wenn er laut gewesen wäre,

doch, das war er nie.


ich brauchte diesen Punkt,

zum sauer sein,

ich fand ihn nie,

außer in mir, und Punkt.

denn bis auf ein paar Verfehlungen,

und deren bin ich selbst nicht arm,

hab ich Ihm nichts vorzuhalten.


Wäre er gewaltig laut gewesen,

doch das war er nie,

wir haben uns verpasst.

und viel zu gut verstanden.

das hätte ich wohl jetzt verstanden,

wäre er nicht,

Irgendwo und Irgendwann, 

Wir haben uns schlicht verpasst

Schuld ist ist hier ein zu spätes Wort,

tragen wir beide,

und damit ist es fort.


Ich höre seine Stimme noch von gestern,

kennt Ihr das?

Es klang, wie ein einsames Kind,

das wohl erwartend,

darauf hoffend, das dies,

ich dann bin.


Es wird sehr dunkel, viel zu früh,

ich schaue in den gleichen Himmel,

Ein Gewitter kommt gleich vorbei,

Wie Jemand, den man nicht erwartet hatte,

oder gleich verloren wähnte,

tauchst Du augenblicklich auf.


Ich danke Dir dafür,

für all mein Leben,

und dass es uns hier noch einmal gibt,

Kuss auf die Stirn Papa.


(mk) (für meinen Vater)

Sonntag, 12. Mai 2024

Haarwurzelschmerzen

Menschen gehen in mir um,

tanzen mit mehr als einer meiner Ängste,

eng umschlungen,

Im Takt mit meinem Zähneknirschen

Und sie singen,

dass ich einmal anders war,

da war noch Frühling in meinem Kopf


Sie sind sehr laut und ich sehr feige,

wenn ich mich so selbst beschau,

denn es sind viele Stimmen,

von Denen ich bisher dachte,

sie seien an einem geheimen Ort in mir,

geknebelt und gefesselt, 

stumm geschaltet

So dass ich immer wegschauen könnte, 

so dachte ich: sie würden da für immer bleiben


Sie haben sich mich abgebissen,

mit Lächeln, in mir fror,

Ein letztes Winken, dann: Vergessen

mit einem Grinsen; 

Ein Lachen über das, was ich verlor,

abgekoppelt, angezündet,

all die ferne Zweisamkeit,

einig sind sie sich darüber...

ach wem machen wir was vor,

Ich hab das alles selbst getan,

es sind noch nichtmal Klagelieder.


Es wäre Zeit mal zuzuhören,

anstatt sie zu verteufeln,

Ich muss erkennen, dass sie nicht stören,

und zuerst  ein wenig Sirup drüber träufeln.


(mk)

Dienstag, 30. April 2024

Ich habe den Anfang versäumt

und alles sonst,


mal wieder,

Kaum danach,

Ich war gerade am Gehen

von Dir,

als,

also Du

ohne warst, Dieses Ding, Du unfassbar nahe,

zu mir,

und jetzt nicht mehr zu fassen,

schade.


In Gedanken war ich da oft,

und nicht,

Ich kann 2 Sachen nicht mehr sehen:

Treppen & Spiegel.


Bei Dir, ist immer Du,

und ich bin viel zu gut und angezogen,

Das Treppenbild nach M.C. Escher

es durchflutet meinen Kopf,

mehr noch meine Schuld.


Jeden Tag,wenn ich erwache,

jahrelange Schleifen,

die gesamt, geeint,

Selbsthass sind.


Jeden Morgen lieg ich da,

Im Bitten für ein wenig mehr von mir,


Über den Umstand der Substanz,


Ich wäre gerne Jemand,

der begreift,

was ich hier tue,

Und was ich lieber lassen sollte.


Aber diesen Jemand gibt es nicht.


Es wird dunkel, hinter meiner Stirn,

fadenscheinig ist mein Mund.


Guter Tabak & Lieblingslieder;

Es ist alles Schall und Rauch.


Zum Totlachen.


A...apropos Tod, den ich ersehne,

seit ich 12 bin, denke ich,

Jeden Morgen trage ich das vor mir her.

Nur mir fehlz der Schneid. es durchzuziehen.


Ein Feigling, das bin ich.

Nichts mehr und nichts weniger.

Ein an die Welt gegebenes Stück Biomasse.


Was für ein; wie hieß das noch?

Leben...

Eben Leben!

Allein es fehlt an - Diesem!

so viel ist vergessen, so viel hingeschmissen


Es riecht nach Rauch, die ganze Zeit,

Da ist sicher jemand doch verbrannt,

In meinem Kopf war sein letzter Satz:

„Ohne das dezent zu meinen,

es fehlt mir schier an Arroganz.“


Es ist ein Werden (immernoch),

fern von Weichen,

Nichts wird für mich gestellt,

Es stinkt nach End und Langeweile.


An sich war ich niemals wirklich da,

ich war immer nur der rote Faden,

in der Geschichte eines immer fast schon Fremden,


in Deinem endlich kurzem Haar,

für manche ist es schlimm,

dass ich verschwinde,

mit ihnen allen einsam bin.


Es ist rum mit mir & meiner selbst,

dieses habe ich so nicht bestellt,

und wenn überhaupt,

DANN KALT.


Sie ist so farblos, jede Lüge,

Sie vergraut den Tag, an sich,

Was an sich nie wahr war,

wird es demzufolge nicht.


Nicht hier,

nicht jetzt.


Nimmer werde ich oder Du, so wir, so jetzt, im Regen tanzen,

das habe ich gestern begriffen,

Man müsste einen Abschlussball für uns erfinden,

Aber wir wären überall,

zu spät für all das Ding mein Herz.


Es ist alles egal,

Jeder Schritt tropft von Stolperfallen,

es ist genug,

gewesen.


Es ist dem Wesen letzter Schluss,

Du vor mir,

& Nacht & Nacht.


Wenn ich meine Türe öffne,

für mich, von mir,

Es war ein langer Weg,

von Dir zu Mir,

Es ist wiederum egal.

Und nie gewesen.


Ein kleiner Schritt ins Sein?

Ein kleiner Schritt

Vergiss es!

Lass es sein, dieses Gefühl ständig zu wollen,

Es wir nie anders werden,

nie wir.

Lass es fahren,

diesen Konflikt gewinnt doch niemand,


Danke, sollte ich sagen,

für diese Zeit mit Dir,

es ist schon fast vergessen,

auch fast verschwunden,


Dabei schienst Du für mich ausgesucht,

An dieser Stelle wird das nichts mehr,


Es braucht Zeit,

so viel Zeit,

Welche wir beide nicht haben.


Der Erste ist noch Kain Genuss,

Diesen Schreibfehler muss ich ermahnen,

letztlich, versteh ich mich,


durch Dich!


Ich hätte alles lassen sollen.


Dieser Text ist lang, ich hätte stricken lernen sollen,

Wäre besser gewesen, wenn die Fallhöhe passt.


Ich nehme mir heraus, dies hier festzustellen:

es ist einsam ohne Dich.

Es sind nur blaue Adern,

Blut hin zum Herz,

Denkt keine davon.

Denn da bleibt viel zum Denken übrig.


Nichts, dass ich fühle,

An sich fühle ich nichts,

Außer Verlangen, nach dem, das mir fehlt,

Es könnte sein, dass Du das wärst,


Dies hier musst ich schreiben,


Du hast es mir ins Ohr gesprochen.


(mk für K)