[mk]
Dienstag, 19. März 2013
Wie die Unendlichkeit an die Fakultät kam
Welt schmeißt mir Scherben in den Kopf
bin ich denn wahr?
Ein comichaftes Denken
Mobilè aus Notizen
nie stehen sie still
Meine Stücke Leben an Fäden
über Dächer gespannt
gelöst in Pfützen aus Schwermut
nähren sie Gräser von morgen
hab ich erkannt
Dir zu glauben
In schmutzigen Stiefeln
deren Farbe vergessen
geh ich Epiloge streichen
Ein Sehnen auf Krücken
Los ohne Abriss
klug gebundenes Baumeln
Ein Apfel mit Biss
ist die Sünde mein Nachbar
in den Hainen der Schuld
fühlt sich Mittag zu Hause
Es zerrt an meinem Ärmel
Die Platzhalter sind einsam
Sie riechen den Rosinenkuchen
wir werden ihn verbrennen lassen
(müsste K.) (für Maja)
Donnerstag, 17. Januar 2013
Der fünfte Satz
Mut ist eine Geisel ohne Fesseln
und deine Tür ist immer offen
Zu deinem Heim aus Staub, mit nichts zu Essen.
Nachts liegst du wach,
dass, was stets schnarchend vor dir schläft,
heißt Hoffen.
Der vorvorletzte Schritt machte dir die Beine schwer.
Du schenkst deinem Gürtel täglich ein neues Loch
Du bist erfüllt, nicht von Erfüllung: das ist was her.
Du würdest gerne glücklich leben,
nur, wie ging das noch?
Zäsur:
Dieser fünfte Satz ist zugegeben lang, aber er ist nur für dich.
Ich bin zu weit weg, um deine Tränen zu trocknen,
das müssen Andere machen. Doch ich bin dir nahe genug,
dass ich sie fließen lassen kann. Damit Du dich freiweinst.
Ich kaufe dir gerne einen dicken Stift, so dass Du einen Haken setzen kannst,
hinter alles, was dir von gestern nachruft.
Wir malen es gemeinsam an die Wände deiner Stadt.
Lass uns Dich zum Gott erheben. Dann kannst Du Rache an Dir nehmen.
Deinem einzigen Feind.
Ich wünsche dir, dass dir dein Pulsschlag wieder etwas bedeutet,
dass deine Augen nicht mehr sehen müssen, sondern dies gerne tun.
Immer eine handbreit Stolz unter deinen Schuhen.
Sich mit Würde prostituieren geht nicht, mein Freund, also schlag die Beine über.
Zäsur Ende
So viel Schmutz kann keiner kehren
Diese Brocken niemand heben
Doch diese Wege kann man ehren
auf ihnen mit besonders dicken Sohlen leben.
Der Freund, der dir fehlt, bist Du.
Denn dieses Licht braucht keinen Strom.
Fang an zu leben, komm, sieh zu!
Sonst erlischt es & Du kommst um.
(müsste K.) (zum Geburtstag für F.)
und deine Tür ist immer offen
Zu deinem Heim aus Staub, mit nichts zu Essen.
Nachts liegst du wach,
dass, was stets schnarchend vor dir schläft,
heißt Hoffen.
Der vorvorletzte Schritt machte dir die Beine schwer.
Du schenkst deinem Gürtel täglich ein neues Loch
Du bist erfüllt, nicht von Erfüllung: das ist was her.
Du würdest gerne glücklich leben,
nur, wie ging das noch?
Zäsur:
Dieser fünfte Satz ist zugegeben lang, aber er ist nur für dich.
Ich bin zu weit weg, um deine Tränen zu trocknen,
das müssen Andere machen. Doch ich bin dir nahe genug,
dass ich sie fließen lassen kann. Damit Du dich freiweinst.
Ich kaufe dir gerne einen dicken Stift, so dass Du einen Haken setzen kannst,
hinter alles, was dir von gestern nachruft.
Wir malen es gemeinsam an die Wände deiner Stadt.
Lass uns Dich zum Gott erheben. Dann kannst Du Rache an Dir nehmen.
Deinem einzigen Feind.
Ich wünsche dir, dass dir dein Pulsschlag wieder etwas bedeutet,
dass deine Augen nicht mehr sehen müssen, sondern dies gerne tun.
Immer eine handbreit Stolz unter deinen Schuhen.
Sich mit Würde prostituieren geht nicht, mein Freund, also schlag die Beine über.
Zäsur Ende
So viel Schmutz kann keiner kehren
Diese Brocken niemand heben
Doch diese Wege kann man ehren
auf ihnen mit besonders dicken Sohlen leben.
Der Freund, der dir fehlt, bist Du.
Denn dieses Licht braucht keinen Strom.
Fang an zu leben, komm, sieh zu!
Sonst erlischt es & Du kommst um.
(müsste K.) (zum Geburtstag für F.)
Freitag, 21. Dezember 2012
Warum ihr Huren seid.
Wenn Gott Humor hätte, wärt ihr Bastarde heute in der Sonne eurem Wahnsinn nachgegangen. Nur Gott gibt es ebenso wenig, wie den Weihnachtsmann. Warum ihr aber dem letzteren so viel Geld in den Rachen werft müsst ihr mir erklären.
An die Endzeit glaubt ihr nicht mehr, all die Spinner, die ein Datum festlegen, die belächelt ihr. Aber zum Lachen ist das eigentlich nicht, wenn ihr völlig überzeugt dem Mammon glaubt, der euch vom Wert eurer Arbeit überzeugt ihr Nutten!
Stellt euch doch mal eine Frage: Was hat gefehlt, damit heute für uns alle der letzte Tag gewesen wäre? Der Finger auf dem roten Knopf? Die Gefahr aus dem All? Irgendein Szenario, dass es als Hollywoodfilm gibt?
Euer wirkliches Problem ist nicht das mögliche Ende, sondern die Möglichkeit, dass es kein Ende gibt. Denn wie lange hält dieses miese Biest Hoffnung. Wann geht eurem Sehnen der Saft aus? Wenn die Knochen schon nicht mehr so lange halten, wie man im Stande ist alt zu werden, warum soll es der Verstand?
Ihr lauft im Kreis, weil ihr sonst durchdreht und alles niedermetzelt, was euch im Weg steht.
Habt ihr überhaupt mal ein weinendes Gesicht gehalten, bevor es losging und jemanden abstach? Aber ihr habt davon gehört, gelesen. Und das waren alles verdammt schlimme Menschen. Das Blöde ist nur, das könntet ihr sein und das wärt ihr so leicht: Lassen wir euch etwas nehmen.
Ein System, an das man glaubt, ist ein wunderbares Ruhekissen.
Dann braucht man keine Kirche und keinen Spiegel. Außer Atmen und Kauen wird dir alles abgenommen. Wenn ich euch ansehe, schaue ich in Pinocchios Augen als er sagt: "Ich will ein richtiger Junge werden." Denn Menschen seid ihr lange nicht mehr. Teuer angezogene Nutztiere, das ist alles und das Bolzenschussgerät heißt Altersvorsorge.
Natürlich bekomme ich beim Gedanken an das Ende der Welt einen Ständer. Es macht pufff, alles ist weiß und das einzige Geräusch ist Gottes Lachen. Denn Gott hat Humor, aber nur einen guten Witz:: uns. Und er will ihn endlich zu Ende erzählen.
Wie Goebbels, kann der Euro auf eure Dummheit zählen und auf eure Angst erst recht. Das Schlimme an der Krise wird nicht sein, dass das Papier in euren Taschen, nichts mehr wert ist, sondern die Erkenntnis, dass es das noch nie war.
Heute, an diesem mal wieder letzten Tag, will ich ehrlich mit euch sein, denn das ist ja sonst niemand: Irgendwer hat euch heimlich einen Dremel Multi unter die Hirnschale geklebt und dieser macht leckeren Gemüsebrei aus allem, was darunter liegt und hinterlässt es so nutzlos wie die Titten einer Nonne.
Etwas, dass selten ist, wurde als einst als wertvoll erachtet. Das ist heute umgekehrt und ein verletzter Ellebogen ist nicht schlimm, denn dafür hat man zwei!
Ein Freund von mir sagt, dass sie die Dichter immer zuerst holen. Ich wünsche euch alles Gute, denn meinen Segen habt ihr nicht.
(müsste K.) (für Alex B.)
An die Endzeit glaubt ihr nicht mehr, all die Spinner, die ein Datum festlegen, die belächelt ihr. Aber zum Lachen ist das eigentlich nicht, wenn ihr völlig überzeugt dem Mammon glaubt, der euch vom Wert eurer Arbeit überzeugt ihr Nutten!
Stellt euch doch mal eine Frage: Was hat gefehlt, damit heute für uns alle der letzte Tag gewesen wäre? Der Finger auf dem roten Knopf? Die Gefahr aus dem All? Irgendein Szenario, dass es als Hollywoodfilm gibt?
Euer wirkliches Problem ist nicht das mögliche Ende, sondern die Möglichkeit, dass es kein Ende gibt. Denn wie lange hält dieses miese Biest Hoffnung. Wann geht eurem Sehnen der Saft aus? Wenn die Knochen schon nicht mehr so lange halten, wie man im Stande ist alt zu werden, warum soll es der Verstand?
Ihr lauft im Kreis, weil ihr sonst durchdreht und alles niedermetzelt, was euch im Weg steht.
Habt ihr überhaupt mal ein weinendes Gesicht gehalten, bevor es losging und jemanden abstach? Aber ihr habt davon gehört, gelesen. Und das waren alles verdammt schlimme Menschen. Das Blöde ist nur, das könntet ihr sein und das wärt ihr so leicht: Lassen wir euch etwas nehmen.
Ein System, an das man glaubt, ist ein wunderbares Ruhekissen.
Dann braucht man keine Kirche und keinen Spiegel. Außer Atmen und Kauen wird dir alles abgenommen. Wenn ich euch ansehe, schaue ich in Pinocchios Augen als er sagt: "Ich will ein richtiger Junge werden." Denn Menschen seid ihr lange nicht mehr. Teuer angezogene Nutztiere, das ist alles und das Bolzenschussgerät heißt Altersvorsorge.
Natürlich bekomme ich beim Gedanken an das Ende der Welt einen Ständer. Es macht pufff, alles ist weiß und das einzige Geräusch ist Gottes Lachen. Denn Gott hat Humor, aber nur einen guten Witz:: uns. Und er will ihn endlich zu Ende erzählen.
Wie Goebbels, kann der Euro auf eure Dummheit zählen und auf eure Angst erst recht. Das Schlimme an der Krise wird nicht sein, dass das Papier in euren Taschen, nichts mehr wert ist, sondern die Erkenntnis, dass es das noch nie war.
Heute, an diesem mal wieder letzten Tag, will ich ehrlich mit euch sein, denn das ist ja sonst niemand: Irgendwer hat euch heimlich einen Dremel Multi unter die Hirnschale geklebt und dieser macht leckeren Gemüsebrei aus allem, was darunter liegt und hinterlässt es so nutzlos wie die Titten einer Nonne.
Etwas, dass selten ist, wurde als einst als wertvoll erachtet. Das ist heute umgekehrt und ein verletzter Ellebogen ist nicht schlimm, denn dafür hat man zwei!
Ein Freund von mir sagt, dass sie die Dichter immer zuerst holen. Ich wünsche euch alles Gute, denn meinen Segen habt ihr nicht.
(müsste K.) (für Alex B.)
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Irgenwann war jeder Apfel einmal sauer.
Schuhe, in denen man lernen muss zu Laufen, sollten besser zu groß, als zu klein sein. Denn worin man nicht wächst, kann man ausstopfen, aber sollte nichts von sich abschneiden müssen.
Ich muss mein Sehnen und mein Fehlen ruinieren, ihnen die Luft und den Raum nehmen. Sie draußen schlafen lassen. So lange, bis sie von selber gehen. Vielleicht suche ich mir nicht einmal neue.
Wahrnehmung kann eine warme Dusche sein und genauso lange hält sie. Ich bin unentschieden, wie ein kalter Bimetallstreifen, denn dieser Herbst braucht neue Lieder. Wenn die Nadel erstmal in der Rille festsitzt, ist die Platte nichts mehr wert.
Ein gottloses Leben heißt nicht, dass der Glaube fehlt. Nur immer die Frage von welchem abzufallen man sich leisten kann. Wie viele verstaubte Kisten zählt dein Keller und warum sind sie noch da unten? Was hat ihren Platz eingenommen, was hast du einst in ihnen gefunden?
"This wasted year, with devoted friends, they disappeared." (Bright Eyes)
Das Kratzen am Hinterkopf, wenn eine Wahrheit zur Tautologie wird, macht mir die Haare dünn. Ein absolutes Verschwinden von Flucht. Das Gesicht zur Wand und die Hände auf dem Rücken. Fremdbestimmt durch Eigenverschulden.
Man muss es sich leisten können eine Warnung zu überhören. Entweder werde ich immer falsch verstanden, oder ich lasse kein Verständnis zu. Es hätte anders kommen können.
Eine warme Hand auf meiner, ein langer Blick des Zweifels. Damit schlafe ich ein.
(müsste K.) (für Rany)
Ich muss mein Sehnen und mein Fehlen ruinieren, ihnen die Luft und den Raum nehmen. Sie draußen schlafen lassen. So lange, bis sie von selber gehen. Vielleicht suche ich mir nicht einmal neue.
Wahrnehmung kann eine warme Dusche sein und genauso lange hält sie. Ich bin unentschieden, wie ein kalter Bimetallstreifen, denn dieser Herbst braucht neue Lieder. Wenn die Nadel erstmal in der Rille festsitzt, ist die Platte nichts mehr wert.
Ein gottloses Leben heißt nicht, dass der Glaube fehlt. Nur immer die Frage von welchem abzufallen man sich leisten kann. Wie viele verstaubte Kisten zählt dein Keller und warum sind sie noch da unten? Was hat ihren Platz eingenommen, was hast du einst in ihnen gefunden?
"This wasted year, with devoted friends, they disappeared." (Bright Eyes)
Das Kratzen am Hinterkopf, wenn eine Wahrheit zur Tautologie wird, macht mir die Haare dünn. Ein absolutes Verschwinden von Flucht. Das Gesicht zur Wand und die Hände auf dem Rücken. Fremdbestimmt durch Eigenverschulden.
Man muss es sich leisten können eine Warnung zu überhören. Entweder werde ich immer falsch verstanden, oder ich lasse kein Verständnis zu. Es hätte anders kommen können.
Eine warme Hand auf meiner, ein langer Blick des Zweifels. Damit schlafe ich ein.
(müsste K.) (für Rany)
The stain
Loss is always fine to care about,
and the fine is always ill.
As it goes on, we'll say it still
"It has to work without."
and we always will
Can someone please unplug the bell?
it rings just for the coming bill
There's nothing left for me to tell
and there never will
The loads, whom friends I call
are shapeless in the fog
they don't resemble me at all
but they are here inside this log
Another gathering around, another burnt down candle
Just that way to walk back home
to have my dreams to deconstruct, and to unhandle
and this is all and all and mine alone
(müsste K.)
and the fine is always ill.
As it goes on, we'll say it still
"It has to work without."
and we always will
Can someone please unplug the bell?
it rings just for the coming bill
There's nothing left for me to tell
and there never will
The loads, whom friends I call
are shapeless in the fog
they don't resemble me at all
but they are here inside this log
Another gathering around, another burnt down candle
Just that way to walk back home
to have my dreams to deconstruct, and to unhandle
and this is all and all and mine alone
(müsste K.)
Peppermint Petty
Eine Kerze dir, deren Wachs du nicht gegraben,
Nur ein Träne wahr
Verkaufe Luft!
Und teile aus der Saat die Gaben
Mach aus Blinden deine Schar
Deine Maschine lügt dich an
Und dein Papier rollt sich von selbst
jeder Tick, was du nicht kannst
Dem du dich auch nicht stellst.
(müsste K.)
Nur ein Träne wahr
Verkaufe Luft!
Und teile aus der Saat die Gaben
Mach aus Blinden deine Schar
Deine Maschine lügt dich an
Und dein Papier rollt sich von selbst
jeder Tick, was du nicht kannst
Dem du dich auch nicht stellst.
(müsste K.)
Freitag, 23. November 2012
Gegen den Wald schreien
Die Krähen sind weg, sind spielen gegangen.
Der Rasen wächst einsam, so klein vor der Zeit.
Ich hab Dich eingeholt, dich doch nur gefangen.
Aber tragen kann ich dich nicht, nicht, noch nicht so weit.
In dieser Nacht ist der Kaffee längst kalt,
was wir nicht mehr missen: aus den Fenster.
Zwischen uns sind neue Gespenster
Von denen wir hoffen, dass einer sie malt.
Ein Dritter, der Zeuge wäre, könnte morgens von uns berichten,
denn Bücher füllen diesen Schrank.
Er wär der immer Falsche, dies zu schlichten.
Dass er nicht da war, habe Dank!
Die Masken sind weg, es ist nur noch das Wort.
Die Geschichten, unser Teil, sie können nicht mehr passieren.
Wir verlieren die Namen, den Ort.
Wir werden uns nur noch für andre maskieren.
(müsste K.) (für Maja) - (Ich liebe dich)
(danke an den Gedanken an das Video zu "All is full of love" von Björk)
Der Rasen wächst einsam, so klein vor der Zeit.
Ich hab Dich eingeholt, dich doch nur gefangen.
Aber tragen kann ich dich nicht, nicht, noch nicht so weit.
In dieser Nacht ist der Kaffee längst kalt,
was wir nicht mehr missen: aus den Fenster.
Zwischen uns sind neue Gespenster
Von denen wir hoffen, dass einer sie malt.
Ein Dritter, der Zeuge wäre, könnte morgens von uns berichten,
denn Bücher füllen diesen Schrank.
Er wär der immer Falsche, dies zu schlichten.
Dass er nicht da war, habe Dank!
Die Masken sind weg, es ist nur noch das Wort.
Die Geschichten, unser Teil, sie können nicht mehr passieren.
Wir verlieren die Namen, den Ort.
Wir werden uns nur noch für andre maskieren.
(müsste K.) (für Maja) - (Ich liebe dich)
(danke an den Gedanken an das Video zu "All is full of love" von Björk)
Abonnieren
Posts (Atom)