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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Samstag, 5. Mai 2012

Eine Zunge aus Luft

Wär einsam willkommen & fern nicht so weit,
gäb es uns beide in einem Meer aus zu zweit
Würd ich sagen: "was machst du?"
und hatte es ehrlich gemeint
Würden deine Lider fallen
Deine Zunge nah den Lippen
Könntest Du dir sicher sein
Dass wir uns ganz gut gefallen

Was Du hörst ist nicht die Stille
nur das Fehlen von Worten
Das hast Du so nicht bestellt
Du zahlst nur das Porto

Eben warst Du nah bei mir
dann kam doch der Morgen
Ich hab noch Blut am Finger
Nur die Laken sind schon wieder frisch
Ich will mich nicht schon wieder waschen
zu viel geht von dir

Meine Hand hält deinen Schlüpfer
Daran riechen wollt ich nie
Doch wie ich bin ach komm
verschmerz es

(müsste K.) (für Maja)

Exzerpt: Ich hatte Dich angelogen, ich hatte an deinem Slip gerochen, von dem Moment an, dass der weiße Fleck zu mir gehört. Es können Nanometer die Zeit teilen. Hier vertrockne ich in der Sonne und die Nacht ist eine Meer.

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