[mk]

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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Dienstag, 1. Juni 2021

Lust, in an angle.

 Ich brauche neue Melodien,

komm, bring mich zum Tanzen.

ich mag das nimmer & noch nie gehört haben,

und das wird schwer.

echt diffizil.

versuchs,

bitte.

(mk)

Dreckseinfalt

 Mach es durch diese Nacht,

lass sie untergehen,

verschmäh sie, wie eine Liebe,

die Du gedacht, verschwunden wähnst:

Es ist nur dunkel,

Deine Herren schlafen längst,

denn ihr Wasser war wärmer und voller,

oh Krux

sage nein zu deinem Bauch,

denn er braucht Dich immer auch.

Das ist nicht geschehen.

In Dir schlafen längst die Glieder,

ich in ihnen immer wieder.

Das ist halbgeschafft,

Stücke mit Namen,

haben Kräfte zum Reißen,

und Stimmen zum Singen,

es hat Dir, es war nicht,

es wird Dir nie gelingen.


(mk)

Sonntag, 11. April 2021

Nach hinten raus Horst

 Alles dient der Narbenbildung,

das wär das kürzeste Gedicht,

wenn es denn eins wäre,

aber, schlicht, das ist es: nicht.

und dann reimt sich das auch noch,

tut es nicht, guck nochmal nach:

in welchem Schub ist das Verstehen?

Brühwarm kann ich schwärmen, schimpfen, sollen,

sie`s doch besser falsch machen,

es wird mir einerlei.

Ich kann nicht mehr,

was mir da aufgetragen.

dieses Leben,

von dem alle so gerne alle reden,

wo isn das?

(mk)


Montag, 1. März 2021

Der rote Faden ist zu dick geworden

 Warum nichmal wieder wie DER? Nirvana hören,

so wie Der da, der es tut,

und sich sophisticated fühlen,

einmal mehr,

und Dir nur selber sagen,

wie sehr man Deinen Ansprüchen nicht genügen kann.


Du weißt gar nichts mehr

und das Schweigen macht Dich irre,

der Spiegel macht Dich blind,

Du willst nach links SWIPEN.


Wie konnten diese schönen Wände jemals so eng werden?

Oktobermilch, ich trinke Dich.

Ich kann Deine Augen, mit meinen nicht vergessen.

Wir sprechen hier noch nicht von Deiner Haut.

Deine Sätze musste ich löschen.

Das hast Du nicht gesagt!


Ich hab das; hier sehr lange nicht geschrieben,

weil mir zum auf der Asche laufen, mir die korrekten Schuhe fehlen,

Ich vermisse nur noch, was ich greifen kann


so dünn warst du ja eh,

zwischen denen Fingern,

und weg in das Glas

in das es rann.

Dich zu zertreten,

hatte

Ich habe Angst,

jeden Morgen:

vor Dem, was da ist.


Ich würde Kriege für Dich führen,

und das sage ich nur hier.


Deine Stimme,

als Einzige im chor,

deine Schritte auf Marmor

im Gehen

So wirst Du bleiben.


(mk)

Hiob sein, nur kacke...

 In meinem Regen ließ sich tanzen,

denn die Tiere hatten Angst genug,

gehen lassen war das Ich

und jeder, der das Spiel verstand...

wusste um des Brettes Rand


Nutzen fiel wo...


und dann fuhr der Tod durchs Dorf

was haben wir gelacht

als: Wasser ist mal hin; und weg,

das sagten wir:

im Sonnenschein.

als die Achse brach vom Karren,

der uns alle selig trug

wollten Ihm alle helfen


und verdorrten mit der Stelle.

was wir an sich niemals hatten:

waren Wir & einen Grund dafür.


Es kam wie krause Petersilie.

Trockner Sand ist nicht zum Burgen bauen,

und die gehören hier nicht hin.

nicht mehr.


(mk)






Montag, 13. April 2020

Das Dia log.

Die Kälte zieht vom Fluss hinauf,
Deine Knochen tragen nicht mehr so viel weit
Inzwischen rauchst Du deine Zigaretten auf,
wurde auch langsam Zeit
zu ziehen,
Ein Blinder hätte das gewusst,
geahnt, vergessen,
was Du im Augenwinkel deines Zweifel siehst,
gewesen
es kann kein Morgen für Dich geben,
denn da bist Du nicht,
weil es Dich nicht gibt,
Es gab sie nie Deine Liebe,
und wenn Du Dich jetzt siehst,
verstehst Du das nicht.
Es gab sie nie, deine Täler,
es gab nicht mal Dich,
zu sagen "es war so"
ist hinfälliglich.
(mk)

Sonntag, 5. April 2020

Von Jemandem, der nie aufhören konnte ihm mit den Fingern durchs Haar zu gehen

Nenn das Kind beim Namen,
lass es nur nicht Deinen sein,
Umarmt von meinen Leichen,
verstehe ich das jetzt.
Was ich mir selber auf den Laib geschrieben,
gekaut und vergessen habe,
um nicht vollends zu verschwinden,
steht vorm Erwachen,
an jedem Morgen wie ein Mensch,
der wie ich aussieht,
und alles viel besser macht,
als ich für alle.
Stolz ist hier ein falsches Wort.
Es ist genug,
gerade genug,
Damit ich nicht falle
in die Gruben meiner Scham,
alles hinter sich zu lassen,
macht die Geister wach,
mich zum Straucheln zu begleiten
Er ruht auf Deinem Augenlid,
mein letzter Kuss,
lass ihn da, bis ich dich wieder halte.

(mk)