[mk]

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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Dienstag, 12. Juni 2018

hostile

I will care to rest about
the rust, rust upon your chin
And I can't take the rest of it
cause all I do is sin.

What is all the fuzz about
that I am someone else?
And talk to much and way to loud
'bout someone elses fails.

(mk)

Freitag, 2. März 2018

Und er fällt mir aus dem Ohr, dein letzter Satz

Aus den Wänden spricht die Welt zu mir,
Macht mir Strick an Hand und Fuß,

Aus den Wänden spricht die Welt zu mir,
macht mir Narben an den Mund
lässt mich wissend, zweifelnd schlafen
lässt mich alleine ungesund
Diese Tapete kann ich lesen
Pore - Bild - Konstrukt verstanden
Fass mich an
Und komm mir wirklich nicht zu nah

Ich verklär' Dich wunderbar
Komm mir nah,
Und ich zerstückle deine Sätze
Hör nicht auf,
Und endlich hör ich
auf,
.
.
.
dich,

bevor es weg ist.

Ist das nicht alles, was Du willst?
Einen Heimkehrer auf See schicken.
Und sehen, ob er auch ertrinkt?
Ihm schreiend winken
Während Du lachst.

Hättest Du früher nie gemacht,
Und liest Dir alte Texte durch,
die dich nicht spiegeln,
sondern sehen.

Nur sind das hier deine Wände,
Und dazu fällt dir nichts mehr ein
.
.
.

Die Rauhfaser spricht,
nicht ich,
oder ich.

(mk) (für K.)


Montag, 5. Februar 2018

Ferner geht es um nichts

Stimmengleich versagen mir die Sinne,
Aus der Form vom Herz gebrochen
Zerfließe ich mir zwischen Fingern,
die fassen wollen, was sie sich versprechen
vom Rest der Zeit in diesem Land.

In Lehm gehauene Feigheit spricht,
mit fremden Zungen ein Geleit,
das mich weg von hier verspricht,
mit einem anderen Maß als Zeit.

Wichtig war mir lange nichts
Zu Beschweren aufgefordert
Erhöhe ich Gewicht der Hoffnung
Kopf' letzter Halt ist Nichtgemacht.
Reinform Reue tropft vom Kinn
Der Amoklauf verlorener Werte,
geht in meinem Herz spazieren
als ich schweige zwischen Schreien

Ein Habenichts einfacher Lösung
lächle ich nervös in Spiegel
erkläre mir das Fehlen
mit Falten die Geschichten waren
Samt und sonders für mich ausgedacht,
Ein Lebendes, ein Land in mir,
mit Wappensteinen dreier Invasoren
Kriegstaumelkleinhirn spricht laut
In die Tüte voller Licht
Halten müssen schraubenleicht,
ist nicht gegessen, nur gekaut.

(mk) (für Jana)


Montag, 29. Januar 2018

Ruuungs (für Fortuna Ehrenfeld)

Es wächst einem übern Zopf
wo soll so viel Wollen hin?
wenn Du so selten bist im Kopf,
findet dein Mund doch alles schlimm.

Morgen sind die Rinnsteine poliert
Von all den Schlafenden die hoffen
das noch etwas, etwas Kleines hier passiert,
und wenn es anders kommt sind sie betroffen.

Kann mir einer das erklären,
Was kommt, wenn niemand geht,
Ich möcht' mich bitte hier verwehren,
bis jemand kommt, der das versteht.

Nimm mich mit in eine gute Neuigkeit
und sei's eine  Frisur
Ich möchte haben,
Eine gute Einlasszeit,
möchte haben
eine kleine Zweisamkeit.

(mk)

Montag, 8. Januar 2018

Luft, Polster, Folie, Mensch.

Ich bin sauer auf das Leben,
keinen Deut kann ich noch sehen,
Selber bin ich schlecht auf mich zu sprechen,
Kenn das Klein im Groß und rum,
Kann mich schwerlich selber tragen,
Kann mir nicht mehr von mir noch geben,
sonst bleibt das so und ich komm' um

Gen Morgen, wenn wir alle nicht mehr gut riechen
Ist ein kleiner Kerl mit in mir
Ich sag es ist vielleicht
Vielleicht ist es ein Springer
mit nur einem Ziel

Sprung vom Hab ins Gut
So viel Zählen macht uns endlich
Und ich werd' mir selbst genug
Und nicht mehr wirklich leicht verständlich.

Gen Morgen, an der Endmoräne eines Traums,
wird mir vom Vergessen schlecht,
Ich renn an Baum & Baum & Baum.
Es ist nicht billig, aber recht.

Nicht kauen, nur Schlucken,
und die Atemluft ist Milch,
Rot, wie deine Augen ohne Schlaf

Es ist der richtig falsche Ort
Es ist die Stadt der Selbstgespräche
Und niemand redet von sich selbst

Das Moll frisst Körper an mir selbst
Lässt sich Zeit in meinen Adern
Platzt ungefragt in meinen Mund
gilbt meine Zähne bis zum Hadern
Und mein Kopf bleibt salzig, grün und wund.

(mk)

Montag, 18. Dezember 2017

Dafür fällt mir kein Titel ein...

Es ist dunkel, alle Zimmer,
ich bin nicht da, nur Licht durch Stoff,
In jedem Raum riecht Krebs und immer,
Augen wirklich auf?
Ich seh Krieg und Gram und Zoff.

Krankheit riecht doch immer gleich,
ob von innen, ob von außen,
Es muss Winter sein,
da draußen,
wo mich länger keiner kennt.
Weil immer hinter einem lauschen
kann ich gut, mach ich stringent.

(mk)

Samstag, 16. Dezember 2017

Elefantenfüße

an mir ist ein stinkend Ding
was so klar und rein ins Auge sieht
Was mich ungesehen umfing,
Und mir meine Nächte stiehlt

Rotzeunbefangen, dacht' ich, bin ich,
Nur das Leben kam ins Spiel,
Und das Haben springt mir ins Gesicht
nur, seit dem will ich nicht mehr viel.

Ungelogen ehrlich sein,
Ruhelos, mit stillem Fuß,
Heißt das letzte Fremdwort: Mein.
Es kommt vorbei, stets ohne Gruß.

Alleine sein wär' gut,
Ungesehen auch
Doch immer, mir fehlt die Glut,
Sagt auch öfter jetzt mein Bauch.

(mk)