[mk]

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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Dienstag, 10. Juli 2018

Es hält, bis es bricht, doch dies hier bricht nicht.

Frau geht ihren letzten Weg
Aus Stein ihr Tun, aus Honig ihr Herz,
Haltet eure Kränze niedrig,
Eure Ohren geschlossen.

Weggeschwommen bin ich hier
um zu sehen wer Du bist
und ich ruh so gern an deiner Brust
Küsse im Nacken

Alles ist ein Wort
Zu ende ist nicht da.
Und das hast Du nicht vergessen.

(mk)

Schlagschatten

Es ist allein und für Dich ausgedacht,
warum schreibst du dich nur immer klein?
Die Sorgenfalte sieht's nicht ein,
es ist alles schon gemacht.

ruhe Herz, du bist verbraucht,
kaum auszudenken, sprächst du wahr
Jeder zweite Traum endet im Schrei,
Fesseln nagen ist nicht Essen,

kaltes Herz, dass keine Tränen kennt,
Mangel an mir selbst geschlagen
kann die Form frei von Bürde sein?
ich zweifle an so manchen Tagen
kann ich noch wirklich spielen gehen?
kann ich lassen von mir selbst?
neben mir stehen ohne Urteil...
Geht mit mir ein Geist einher,
der ohne mich noch einer wär?

Jagd auf etwa unter Dir,
sie wollen dich fallen sehen
etwas wagt Dich zu überraschen
sie wollen sehen, wie Du brichst.

Und ich träumte schlimm von Dir.
wie Du deine Brüste fastest.
oh wie fehlt mir dieses Bild
Raketendenken glücklich sein.

Ruchlos, alles ist entzweit,
und es ist einerlei,
mach es alles wieder ganz
Stille ist eine Last & ein Dieb
Ruhe ist eine Lüge
kann ich Bände von sprechen

Wir sind Schatten
egale Schatten

Rohen, als wär niemand da
Das hast Du nicht verdient
Blöd, wenn es dir die Augen zeigen
das ist schlecht geschient

(mk)

Dienstag, 12. Juni 2018

hostile

I will care to rest about
the rust, rust upon your chin
And I can't take the rest of it
cause all I do is sin.

What is all the fuzz about
that I am someone else?
And talk to much and way to loud
'bout someone elses fails.

(mk)

Freitag, 2. März 2018

Und er fällt mir aus dem Ohr, dein letzter Satz

Aus den Wänden spricht die Welt zu mir,
Macht mir Strick an Hand und Fuß,

Aus den Wänden spricht die Welt zu mir,
macht mir Narben an den Mund
lässt mich wissend, zweifelnd schlafen
lässt mich alleine ungesund
Diese Tapete kann ich lesen
Pore - Bild - Konstrukt verstanden
Fass mich an
Und komm mir wirklich nicht zu nah

Ich verklär' Dich wunderbar
Komm mir nah,
Und ich zerstückle deine Sätze
Hör nicht auf,
Und endlich hör ich
auf,
.
.
.
dich,

bevor es weg ist.

Ist das nicht alles, was Du willst?
Einen Heimkehrer auf See schicken.
Und sehen, ob er auch ertrinkt?
Ihm schreiend winken
Während Du lachst.

Hättest Du früher nie gemacht,
Und liest Dir alte Texte durch,
die dich nicht spiegeln,
sondern sehen.

Nur sind das hier deine Wände,
Und dazu fällt dir nichts mehr ein
.
.
.

Die Rauhfaser spricht,
nicht ich,
oder ich.

(mk) (für K.)


Montag, 5. Februar 2018

Ferner geht es um nichts

Stimmengleich versagen mir die Sinne,
Aus der Form vom Herz gebrochen
Zerfließe ich mir zwischen Fingern,
die fassen wollen, was sie sich versprechen
vom Rest der Zeit in diesem Land.

In Lehm gehauene Feigheit spricht,
mit fremden Zungen ein Geleit,
das mich weg von hier verspricht,
mit einem anderen Maß als Zeit.

Wichtig war mir lange nichts
Zu Beschweren aufgefordert
Erhöhe ich Gewicht der Hoffnung
Kopf' letzter Halt ist Nichtgemacht.
Reinform Reue tropft vom Kinn
Der Amoklauf verlorener Werte,
geht in meinem Herz spazieren
als ich schweige zwischen Schreien

Ein Habenichts einfacher Lösung
lächle ich nervös in Spiegel
erkläre mir das Fehlen
mit Falten die Geschichten waren
Samt und sonders für mich ausgedacht,
Ein Lebendes, ein Land in mir,
mit Wappensteinen dreier Invasoren
Kriegstaumelkleinhirn spricht laut
In die Tüte voller Licht
Halten müssen schraubenleicht,
ist nicht gegessen, nur gekaut.

(mk) (für Jana)


Montag, 29. Januar 2018

Ruuungs (für Fortuna Ehrenfeld)

Es wächst einem übern Zopf
wo soll so viel Wollen hin?
wenn Du so selten bist im Kopf,
findet dein Mund doch alles schlimm.

Morgen sind die Rinnsteine poliert
Von all den Schlafenden die hoffen
das noch etwas, etwas Kleines hier passiert,
und wenn es anders kommt sind sie betroffen.

Kann mir einer das erklären,
Was kommt, wenn niemand geht,
Ich möcht' mich bitte hier verwehren,
bis jemand kommt, der das versteht.

Nimm mich mit in eine gute Neuigkeit
und sei's eine  Frisur
Ich möchte haben,
Eine gute Einlasszeit,
möchte haben
eine kleine Zweisamkeit.

(mk)

Montag, 8. Januar 2018

Luft, Polster, Folie, Mensch.

Ich bin sauer auf das Leben,
keinen Deut kann ich noch sehen,
Selber bin ich schlecht auf mich zu sprechen,
Kenn das Klein im Groß und rum,
Kann mich schwerlich selber tragen,
Kann mir nicht mehr von mir noch geben,
sonst bleibt das so und ich komm' um

Gen Morgen, wenn wir alle nicht mehr gut riechen
Ist ein kleiner Kerl mit in mir
Ich sag es ist vielleicht
Vielleicht ist es ein Springer
mit nur einem Ziel

Sprung vom Hab ins Gut
So viel Zählen macht uns endlich
Und ich werd' mir selbst genug
Und nicht mehr wirklich leicht verständlich.

Gen Morgen, an der Endmoräne eines Traums,
wird mir vom Vergessen schlecht,
Ich renn an Baum & Baum & Baum.
Es ist nicht billig, aber recht.

Nicht kauen, nur Schlucken,
und die Atemluft ist Milch,
Rot, wie deine Augen ohne Schlaf

Es ist der richtig falsche Ort
Es ist die Stadt der Selbstgespräche
Und niemand redet von sich selbst

Das Moll frisst Körper an mir selbst
Lässt sich Zeit in meinen Adern
Platzt ungefragt in meinen Mund
gilbt meine Zähne bis zum Hadern
Und mein Kopf bleibt salzig, grün und wund.

(mk)