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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Unwählbar

Rühre den Brei bis er stockt,
zum Hals in den Kopf,
wo er hin soll
zum stumpfen.

Halte es fest, was Dir heilig,
häng Dir Eier dran
und tanz darum
das ist wichtig

Die Sonne kommt von Ost,
erinnern sollst Du dich
Was hast Du getan?
als nichts dagegen...

(mk)

Dienstag, 23. April 2019

Possentaucher

Das war im Frühling als er ging.
Kurz nachdem der Strom aus ging,
Und Kerzen knappe Ware wurden,
Wurde er schal,
und treffsicher,
Immer verstanden, niemals gemocht.
Er konnte aus Ruß auf dem Blatt nicht mehr zeichnen
Mit Adern am Blut
vergessen zu haben,
gewesen zu sein,
es ist alles zum Lachen
nur nicht mehr seins.

(mk) dedicated to Scott Hutchison

Mittwoch, 3. April 2019

Das Treppenhaus des Guggenheim (frei nach Conor Oberst)

Der 521x. Moment, ich habe Dich geschrieben,
warum biegst Du denn jetzt ab,
wieso haust Du ab,
wer hat Dich mir geraubt,
Das ist meine Geschichte,
aus der ich steige,
wie aus einem See

gerade hier fragst Du nach einem trockenen Handtuch,
gerade Du,
willst Du doch immer wieder schwimmen gehen,
ohne nass zu werden,
und dann spucke Ich auf Dich,
Regen  auf mir
Dem Nichtgemachten Moment 521x.

Allen ging es, wie Dir, 521x
und doch bist Du geblieben. Der zu vielte!
Und ich bin immer ein Anderer geworden,
für Dich, immer wieder.

Exzellent geleugneter 521x, Du bist auf dem Abstellgleis
Mit allem verbunden, entzweit und geschunden,
Dich nimmt doch keiner mehr wahr,
bis Du wieder kommst,
mich zu verwirren

Die Rechnung geht immer auf mich.
Mein Herz ist hoch verschuldet.
521x deinen Schritt im Gehen kann ich im Schlaf noch hören,
Du gehst immer weg
Bleibst in mir, wie ein geschluckter Schrei,
Wehe, wenn ich Dich begreife.

(mk) für sie...

Sonntag, 24. März 2019

Durx vons geschrunzt

Es tumbelt, während es fällt.
Hat es so gemarbelt.
Kann es nicht mehr verperlen
Schlurfenschleier hinter ihm.
Hat keiner immern sehen.
Schruntz.

Weil, das kannst du nicht verimmern,
doch, ist es immer der Flunsch,
Er ist Schreintz,
an deiner Ritzsche,
kannst Du dir nicht ausderbsen.

Aber, rochen war ein Rings in Dir,
was kränkenwälder schurlfend schur,
Immer mehr ein Schurkenschneider,
Mehr in Dir und dann davor.

Das kann doch kein Vertikel sein,
weil das gibt's nur im Verkant,
kannte ich das dennoch schon?
koste ich mir den Verstand?

Rungsberserker kosten meine Soße,
als ich träumte vom verhainen,
Drumkost ess ich mit den Wurmen,
Kötert aus mir jeden Floßbau,
hinlänglich geschwurbelt,
mittendrackst.

Das ist hier ganz allein ein Mitkleid,
während Du Dich selbst verkranzt,
Schrank Dir das selbst nicht viel zu Faden,
Froschteich Dich nicht so ganz

(mk)




Montag, 11. März 2019

Für sie.

Es ist wie gestern, als das Maß überhandnahm
Ein zuviel für sich anMir
auf das Geringste reduziert
haben wir Atmen

Ich gebe Dir nichts,
und Du schöpfst aus dem Vollen
Lederwege unter Gummisohlen
Das kannst Du nicht tragen,
und tust es doch.

Wer kann Dir das verzeihen?
Diese Küsse machen Rauch,
Ich nicht,
Es ist die blöde Hüllevoll Funktion
ich komm da nicht raus
und Du gehst schwimmen...

Wir kennen das,
Die Vergänglichkeit feiern,
Wer bringt den nächsten Sekt
wenn wir nicht mehr laufen können?

Das hast Du gemacht,
und ich sterbe an deinen Worten,
die so alles sind,
nur nichts was ich kenne,
doch soviel von mir.

Hast Du auswendig gelernt,
und tanzt den Takt,
so ziehst Du dich an,
ich hasse Dich dafür

Und ich liebe Dich
wie nie, wieder wen
verspreche ich Dir.
Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha

Ich will mich in dieses Gefühl fallen lassen,
Kannst Du dasnicht sehen?
Ich bin zu lange hier,
Das kann gewesen sein,
Es ist egal,
wir alle

(mk)


Mittwoch, 27. Februar 2019

letztlich habe ich nichts mehr zu sagen

Frag mich heute nicht nach Morgen
denn wo soll alles hin?
Wir vergraben dem Täufer, und gießen drauf,
es ist Gin,

Als wir gestern andre waren,
wir Bohei schrien auf dem Grab,
wir tanzten
lies es sich Gut so gut zu bewahren,
letztlich war es nur ein Tag

Kannst Du das noch gut bestimmen?
wer hier was an wen verschwendet?
oder hast Du längst gesehen
das der Weg hier für Dich endet?

Zu viel, es ist ein Nabelschluss,
Du verhungerst an den falschen Worten,
Der Nebel zieht in deine Täler,
und lässt dich da allein,
Er kann nicht mehr warten,
traurig zu sein.

Denn Er ist da und er ist viel
genug genommen, Herz verbraucht,
und spielt Dir vor, es ist ein Spiel,
Es wird hier nunmehr nur geraucht

Ist Dir klar, ich hab halb allein gelebt,
Und alles außer mir war nur ein Weg
Ich wollte springen mit Flügeln angeklebt
Und dann hab ich mich versteckt
Das war einfach

Von sich kann jeder träumen,
und das ist auch allen dann egal,
Aber endlich mal Aufräumen,
wär doch mal,
wirklich,
endlich,
zum Schluss,
genial.





Montag, 11. Februar 2019

Wenn die Dielen pulsieren

Rotwinkelauge, Gleichblutmensch,
ich habe dich gesehen
als dein Schatten dein Mantel wurde,
war ich da und reichte dir die Hand
alle hielten dich... für so gut gekleidet,
dabei hüllte dich nur Asche auf mein Haupt
ich habe dich allein gelassen
aber da warst du schon nicht mehr da
weil es uns gar nicht gab

So hälst du deine Taschenlampe
nur nicht baren Fußes in Scherben treten
das wäre nur noch mehr von deinem Schmerz in dir
vermeide deine Spuren Freund
du könntest in deine Stapfen treten.
Schmutzige Schuhe sind doch nicht so deins.

wurde satt von den Blumen in deinem Kopf
aber du willst nicht wissen wie sie blühen
kannst nicht sagen, wieso das so ist
Du Grünschnabel an Gefühlen
anderer,

wäre gut gewesen,
aber du bist doch beschäftigt.

es wäre gut gewesen,
hättest du es nur als würdig empfunden

Grünblaugesicht, du hast dich selbst geschlagen
auch wenn dich fremde Stöcke strafen,

und jedes deiner Worte war so gebildet,
niemand kam einen Zentimeter zwischen deine Zeilen
man konnte von deinen Lippen trinken.

doch die Vinaigrette kam über die Woche immer mehrmals wieder hoch.
drinnen bist du sauer
ach wärst du doch nur einmal ehrlich zu dir selbst


Du trinkst nie den aktuellen Wein,
lässt Dinge gerne gähren,
deinen Rücken kennt jeder am besten,

(mk) (für T.)