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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Montag, 13. April 2020

Das Dia log.

Die Kälte zieht vom Fluss hinauf,
Deine Knochen tragen nicht mehr so viel weit
Inzwischen rauchst Du deine Zigaretten auf,
wurde auch langsam Zeit
zu ziehen,
Ein Blinder hätte das gewusst,
geahnt, vergessen,
was Du im Augenwinkel deines Zweifel siehst,
gewesen
es kann kein Morgen für Dich geben,
denn da bist Du nicht,
weil es Dich nicht gibt,
Es gab sie nie Deine Liebe,
und wenn Du Dich jetzt siehst,
verstehst Du das nicht.
Es gab sie nie, deine Täler,
es gab nicht mal Dich,
zu sagen "es war so"
ist hinfälliglich.
(mk)

Sonntag, 5. April 2020

Von Jemandem, der nie aufhören konnte ihm mit den Fingern durchs Haar zu gehen

Nenn das Kind beim Namen,
lass es nur nicht Deinen sein,
Umarmt von meinen Leichen,
verstehe ich das jetzt.
Was ich mir selber auf den Laib geschrieben,
gekaut und vergessen habe,
um nicht vollends zu verschwinden,
steht vorm Erwachen,
an jedem Morgen wie ein Mensch,
der wie ich aussieht,
und alles viel besser macht,
als ich für alle.
Stolz ist hier ein falsches Wort.
Es ist genug,
gerade genug,
Damit ich nicht falle
in die Gruben meiner Scham,
alles hinter sich zu lassen,
macht die Geister wach,
mich zum Straucheln zu begleiten
Er ruht auf Deinem Augenlid,
mein letzter Kuss,
lass ihn da, bis ich dich wieder halte.

(mk)

Montag, 16. März 2020

Sedieren Sie sich mit Liebe!

Vom Rücksitz eines Traums,
schau ich Dir beim Fahren zu,
ohne Licht durch dunkle Lande,
und es wird ständig Nacht,
in meinen Adern...fließen Flausen,
von deiner Stirn nur abgeküsst,
wie geklautes Essen,
schmeckst Du am besten,
im Schatten dieser Kerze,
deren Flamme ich nicht kenne,
Du Enteigner meiner Furcht,
warst für mich noch nie entzwei,
gegangen um für dich einzustehen,
Rückhaltlos verschuldet an meinen Ängsten,
In Deinem Geruch und in Deinen Gebeinen,
Schreibt mein Vermissen leere Kassenzettel,
Für meine Schuld kommt keine Strafe,

von Dir.

(mk) für Rada

Donnerstag, 27. Februar 2020

Wasser (I - X & Prozent)

Ich sehe einen Fisch auf einem Ast an einem Wehr der kaum noch atmen kann, er ist da gelandet, falsch gesprungen, er will da nicht sein, wollte es nie. er hat sich nie gefragt, wie es außerhalb der Wassers ist, das wollte er nicht wissen, nur, jetzt muss er damit leben und auf die nächste Welle warten, die ihn wieder ins Wasser trägt oder er stirbt oder er lernt hier zu atmen. Ich bin so frei zu denken, dass der Fisch das weiß.
Ich sitze da und schaue mir das an und fange an mich zu fragen, was mich von ihm unterscheidet, diesem Fisch auf diesem Baum.

Alles - bis ich ins Wasser gehen muss.

(mk)

Samstag, 8. Februar 2020

Abgesang

Als ich der Welt was stahl,
das war witzig,
mit Dir
und damit weg ging
einen Weg
in meine Richtung
zu gehen
Ich tanzte im...
Warum müssen wir uns immer wegdenken?
Es wäre hässlich zu sagen,
etwas an dir fehlt mir so sehr
doch das ist Meilen weh
der Wind
Weg meinte ich zu schreiben
doch in diesn Zeilen bist Du nicht mehr.

(mk) für HED



was hab ich denn da gestohlen
was habe ich denn selbst nicht gehabt

ich erinner mich nicht

Donnerstag, 16. Januar 2020

Herr Schönermund erlernt das Lächeln - eine Dreinschau

als seine Nächte tages Taten straften
und kein Wissen reich genug,
er nicht wusste wo ist Norden
sich mit jedem Morgen selbst betrug
gute Freunde Fremde wurden
nahm er von sich weg den Zug:

Es ging die Dame auf I9
alle Bauern standen noch
die Seele klopfte an den Kopf
dreimal auf Holz und sich dann verleumden,

Herr Schönermund, ist raus gegangen,
sehen und gesehen,
Sein -ich bin noch da, mich gibt es noch
bis zur Stufe kam er,
dann war Licht,
war lange nicht,
was man ihm Leben schimpfte.

Denn der König war entzwei,
Auf dem Brett und ohne Rat,
war sein Lebtag nur Figur gewesen
als die verschlossene Tür zuschlug
hierein kommt nur wer darf
stille ist keiner davon

Herr Schönermund,
mit deinem Lieblingsschal,
Musst Du Dich nackig machen
Denn die Königin spielt auf:

"Und es ist wie es ist,
Plattitüden zum Schlafen,
so komm tanz mit mir,
und all diesen Schafen."

Herr Schönermund Du hinkst nicht mehr
Nach Dir verzehren sich frische Laken
Das ist nur immer gut
Dein Bein zieht nur ein wenig nach,
sehen nur, die Dich kennen.

Der Turm hat Risse in den Fugen,
damit schlägst du keinen mehr,
was soll das auch,
nur gerade aus?
Macht höchstens deinen Zahnarzt reich.

Nie fällt Sinn auf deinen Arm
aber Du unter Ihm entzwei

Herr Schönermund,
von dem, was jeder kostet,
wird man nicht gesund.
Dem ist kein Kraut,
gewachsen
sie sind heimlich
und wagen sich wie Du nicht raus

Sie Singen:

"Nach Haus, wo ist das?
Der saubere Ort,
an dem der Tag dir nicht gehört,
Eine Lippenübung
es tut uns mehr als leid."

Ein Springer warst Du vielleicht,
Herr Schönermund,
Und wenn, nur auf dem Brett,
dessen Dielen für dich hörbar knarzen.

Du übst den richtigen Schritt
Step, Pause, Step.
Rettet Dich über den Winter
kannst Du kochend deine Nase sehen
Wo ist der Twist?

"Herr Schönermund steht auf dem Holz
Ich hab dich vielleicht gerade ein bisschen verwechselt
Der Dielen viele,
Wer's als Erster sieht, der holts"

In den seltensten Fällen
Geht der Korb in den Ball
Glättet Gleichmut die Wellen
Hilft Frischluft dem Denker
Geht ein Zucken durch das All

Als wir in die Sonne kamen
machte der Mond uns wundern
Als wir Erde für alle waren,
war sie nicht mehr rund

bitter streitend mit seinem Tun
nicht mehr genug sich selbst zu strafen
Das Ritual des letzten Punkts,
bevor das Fass,
es ist sein Fuß,
und er will es nicht gewesen sein
und weiß, dass er es war.

Herr Schönermund, das ist die Straße
hier hast Du immer frische Luft,
weiße Leinwand für neue Träume
Einen Gang unter den Bäumen

"die Dich säumen
um umhüllen
die Dich streicheln
und Dich füllen"

Und hier endet die Geschichte,
morgen fängt sie für jemand wieder an.

(mk)


Montag, 7. Oktober 2019

Ich habe vergessen meinem imaginären Freund zu erzählen, wie gut sie aussieht

Morgen früh ist mir etwas eingefallen,
das ist mir gestern nicht passiert.

Ich muss spannend reden,
weil ich das nicht kann.

Atmen Mensch, in ihrem Schweigen,
liegt ein einfaches Gebet.

Ein Anderer im zandern,
weiß, dass er jetzt geht.

da war die Wacht kein Meister mehr
und alle gingen hin

Es ist gerade passiert
Ein Kalender hat sich aufgehangen

Das ging

Und hör auf das zu sagen.
denn der Stein kann Dinge singen,

so konnte er nicht gütlich kosten
von dem, was keinem gehört.

und er ging um nichts zu holen
weil es niemanden mehr gibt.

Es grünt in den Majuskeln,
Ich kenne Dich nicht mehr.+++

Der Du mir in den Spiegel blickst.
Als nie etwas gewesen sei.

Der Arme hat nichts mehr zu fragen,
aus wendig hat er es aufgesagt.

Riet mir nach der Mutter,
schallend lachender Abgang meinerseits

Ich kenne das Gefühl von Gestern,
hab ich aber so nicht, gar nicht so gemeint.

Lieber Leser, das war nicht gereimt.

und so.

(mk)