[mk]

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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Montag, 29. Januar 2018

Ruuungs (für Fortuna Ehrenfeld)

Es wächst einem übern Zopf
wo soll so viel Wollen hin?
wenn Du so selten bist im Kopf,
findet dein Mund doch alles schlimm.

Morgen sind die Rinnsteine poliert
Von all den Schlafenden die hoffen
das noch etwas, etwas Kleines hier passiert,
und wenn es anders kommt sind sie betroffen.

Kann mir einer das erklären,
Was kommt, wenn niemand geht,
Ich möcht' mich bitte hier verwehren,
bis jemand kommt, der das versteht.

Nimm mich mit in eine gute Neuigkeit
und sei's eine  Frisur
Ich möchte haben,
Eine gute Einlasszeit,
möchte haben
eine kleine Zweisamkeit.

(mk)

Montag, 8. Januar 2018

Luft, Polster, Folie, Mensch.

Ich bin sauer auf das Leben,
keinen Deut kann ich noch sehen,
Selber bin ich schlecht auf mich zu sprechen,
Kenn das Klein im Groß und rum,
Kann mich schwerlich selber tragen,
Kann mir nicht mehr von mir noch geben,
sonst bleibt das so und ich komm' um

Gen Morgen, wenn wir alle nicht mehr gut riechen
Ist ein kleiner Kerl mit in mir
Ich sag es ist vielleicht
Vielleicht ist es ein Springer
mit nur einem Ziel

Sprung vom Hab ins Gut
So viel Zählen macht uns endlich
Und ich werd' mir selbst genug
Und nicht mehr wirklich leicht verständlich.

Gen Morgen, an der Endmoräne eines Traums,
wird mir vom Vergessen schlecht,
Ich renn an Baum & Baum & Baum.
Es ist nicht billig, aber recht.

Nicht kauen, nur Schlucken,
und die Atemluft ist Milch,
Rot, wie deine Augen ohne Schlaf

Es ist der richtig falsche Ort
Es ist die Stadt der Selbstgespräche
Und niemand redet von sich selbst

Das Moll frisst Körper an mir selbst
Lässt sich Zeit in meinen Adern
Platzt ungefragt in meinen Mund
gilbt meine Zähne bis zum Hadern
Und mein Kopf bleibt salzig, grün und wund.

(mk)

Montag, 18. Dezember 2017

Dafür fällt mir kein Titel ein...

Es ist dunkel, alle Zimmer,
ich bin nicht da, nur Licht durch Stoff,
In jedem Raum riecht Krebs und immer,
Augen wirklich auf?
Ich seh Krieg und Gram und Zoff.

Krankheit riecht doch immer gleich,
ob von innen, ob von außen,
Es muss Winter sein,
da draußen,
wo mich länger keiner kennt.
Weil immer hinter einem lauschen
kann ich gut, mach ich stringent.

(mk)

Samstag, 16. Dezember 2017

Elefantenfüße

an mir ist ein stinkend Ding
was so klar und rein ins Auge sieht
Was mich ungesehen umfing,
Und mir meine Nächte stiehlt

Rotzeunbefangen, dacht' ich, bin ich,
Nur das Leben kam ins Spiel,
Und das Haben springt mir ins Gesicht
nur, seit dem will ich nicht mehr viel.

Ungelogen ehrlich sein,
Ruhelos, mit stillem Fuß,
Heißt das letzte Fremdwort: Mein.
Es kommt vorbei, stets ohne Gruß.

Alleine sein wär' gut,
Ungesehen auch
Doch immer, mir fehlt die Glut,
Sagt auch öfter jetzt mein Bauch.

(mk)

Montag, 6. November 2017

Ich bin das Schwein, das euch vereint.

Niemand hab ich kommen sehen,
Das dieses Etwas wichtig wird,
Und dann bin ich schon am Gehen,
Und merke, holy fuck, ein Flirt

Das hatte ich so nicht geplant,
Eins hin, zwei her, ist Einerlei
Und dann bin ich so gespannt
Auf das Vergessen, eieieiieeiei

Ruhe in Dir selbst, mein Kind,
hat niemand mir je aufgetragen,
Und wer ich wirklich bin,
hinterlässt nur Fragen, Fragen, Fragen.

(mk)

Montag, 30. Oktober 2017

Es ist ein Walzer!

Der Wein ist aus, die Nacht noch da,
ja, was machen wir denn da....?
...als die Stimme sagt "verlass es".
Denn dann ist es nicht mehr da.
Lass es!
Das, was in dem deinen Kopf da war.
Metrum gekilllt, Muhahahah

Du kannst sehr gut die Welt zerstören,
Kinderhände witzelnd führen
Sagen, dass sie uns gehören,
Die Klinken an verschloss'nen Türen

Deine Welt? Sie wird es nicht.
Wie es sie nie für jemand war.
Wird Dir gesagt, und Schicht!
Und damit Punkt & Strich & Klar.

UUhhhhhh wenn die Herbstwinde sind
Einen Träumer gern verblassen
Schlage ich das innere Kind
um mich dann später selbst zu hassen

Rot ist, wenn die Sonne singt,
Du kannst die Tür geschlossen halten
Denn alles, was Dir nicht gelingt,
Wird sich als Traum vor Dir entfalten.

Rot ist, wenn die Nägel brechen
Am grünen Zaun der Einfachheit,
Und dann bleibt dir nur zu lächeln
Für den Rest fehlt Dir die Zeit

(mk)




Freitag, 27. Oktober 2017

Meine Lehrer haben mich davor gewarnt.

Ich würde, gerade, sehr gern mit Dir sprechen,
Denn der Teufel ist in meinem Kopf,
Er rät mir zu dem einen oder anderen Verbrechen,
Ich werde eingeladen aufzugeben,
Ich versuch's, ich greif mich selbst am Schopf,
Doch ich will zurück in dieses Leben.
Mit Dir.
Mit Dir.

Träume mit Dir in Bretterbuden,
Während wir uns eine Decke teilen,
So lange meine Hand auf deiner Brust,
So lange Du da,
ist alles gut.

Ich riech' den Winter vor der Tür
Seit September ist die Heizung an,
Ich lebe weiter, doch wofür?
Sehe immer nur den Anfang,
das Ende verschwamm.

Und ich such' diese Aufgabe,
die mich völlig erfüllt
mehr, als mein Kind,
das alles sein sollte,
mehr als verhüllt,
mehr als nur Masken
zu schützen,
was alle sonst hassen,
würden wir wieder,
würden wir wer,
Ein Narr es zu denken,
ich gäb' alles her.

(mk)