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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Freitag, 6. Januar 2017

hundealte Wahnsinnserkenntnis & Co Kg.

Zunge im Mund
als wär sie da
Ohr vom Verhören
als wär es klar
Kopf im Gürtel
Gebundener Narr
Geist im Schrank
mein Altar
Spiegel im Kind
stellt mich dar
Herz aus Scherben
schlechter Reim

leer gerockt

Runde Sache,
alles streichen,
viel vermissen,
allem weichen.

Strenge Last,
dies mistig Sein.
ohne nicht,
mit, mit, mit,
mithin ist es streng genommen schwierig.

Streu, auf das Eis unter meinen Füßen,
Wenn Tränen diesen Wind gefrieren lassen.
Wirst Du vor mir verlieren
Wenn Du dich am sichersten wähnst
Geh ich schlafend von dir fort.

Tu mir icht gut,
dreckiger Freund.
Schneidest Scheiben vom Schmerz wie Schinken vom Schwein.
Weil mit Salz es besser schmecken soll,
alles ist ein Tunichtgut,
das stets und ständig Gutes tut, nicht?

Rauhnacht, die zu vielte
denn dich gibts schon gut ein Jahr
und von allem, was ich wusste,
war am Ende nichts mehr wahr.
Doch unter diesen blöden Augen,
springt mein Kind mit mir durch Pfützen

Ich hör dich so gern lachen, Sohn.

Nur sag ich dir,
das ohne dich
ist blanker Hohn

Dieser Text endet hier,
Die Tinte ist ab vom Finger
Dieser Text endet hier,
Diese Tinte ist endlich ab vom Finger
Dies ist der Text und wir enden hier,
ich weiß nicht wo ich hin geh.

(mk) für Kurdt.


Gott ist im Zufall

Personifizierte Unvernunft,
macht Platz für das Geheul,
Was ich tun kann,
tu ich Dir nicht an.

Grenzen? Hör schon auf!
Keiner wird Dich je verstehen.
Kannste auch alleine gehen,
wenn das denn möglich wäre

Sich zu finden
ist nicht schlecht,
nur schwierig
frisst Schmerz
an Deinem Schein

Was hat mich hergehirnt?
Wer spielt mit mir?
Versprochen an einander,
geh ich Geghsteigsprossen zählen
Um mit selbst zu sagen
du bist hier
& du kannst wählen

Dichterweit bin ich gegangen
um für mich
nein
dass ich
für uns & mich
zusammen fangen.

(mk)

Freitag, 16. Dezember 2016

Das beste Spielzeug hat immer ein anderes Kind

Komm & hol mich
hol mich nicht
Komm zurück
und küss' ihn nicht

Nicht dein Gesicht
Lass es sterben
Dich & mich
Führ' es würdevoll zu Grabe
Damit darauf neue Blumen wachsen
Die niemand kennt & keiner gießt

Führ' ihn zu Ende, diesen Traum
Ich will Grundmauern sehen
Stein für Stein ein Leben bauen
in dem ich ständig an dich denke

Wäre gut, wenn Du jetzt gehst,
Doch lass die Tür offen...


(mk)

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Der letzte Satz ist immer ohne Tusch

Ich kann viel lamentieren
und ekelhaft sein
sehr gut, und vollkommen überzeugt,
wahre Freundschaft verneinen
Ich kann gut ausgrenzen,
mich und euch,
Umgeh den Elefant im Raum
Im Scherz & im Zweifeln

Und es ist nicht einfach,
immer so zu stehen,
kennt ihr selber
jeder für sich

Wer sich kreuzt, kreuzt sich gerne aus
Und das passiert
Bis wir an Sackgassen glauben,
denn Wege sind endlich

Ich kann viel respektieren
Wenn ich Werte verschmerze zu missen
Oder Sinn
Es sind meistens alle nur Worte
Zu Trennen und zu Fügen
altes Lied

Ein Meer in mir,
Mit Wogen, wie die Euren,
mal ist Stiefel, mal ist Mund,
Man möchte sich so gern gehören.

Mit einem Kopf, nicht als der Feind
Mit Taten andere zerstören,
ist doch nicht gesund.

(mk)

Montag, 21. November 2016

Trockenübung

Schweigend liegt die Nacht zu Tage
was dein Bett in Stille hüllt
Und Du förderst nie zu Tage
Was Dú denkst, gehört gebrüllt

Du & an dich selbst gebunden
Weißt nicht, wessen Fehler das jetzt ist
Dass Du geglaubt gefunden
Doch wieder alleine bist.

(mk)

Montag, 14. November 2016

Halbkalt

Langes Leben gehabt,
Gefühl wird Schimpfwort,
zu viel gedacht,
zu viel falsch gemacht,
alles geglaubt,
alles gehabt,
vieles erlaubt,

das Wort über allen ist: KNAPP!

Selber vergessen,
um Worte gerungen,
Scheiße gegessen,
Von Andren gesungen

Der Text, hör auf den Text!
Jaja die Stimme
Jaja die furztrockene Snare
Aber der ist so gut, ich sprech durch ihn.
Und tut es nicht.

Lange her, ist vieles gut,
Länger als es Gutes tut

Substanz getauscht,
mit leeren Ohren
zu laut gelauscht
dreimal erfroren

Zur Vernunft gehungert
dem Wahnsinn verfallen
Jucheissasa ungut
Egal unter allen

Immer von der Front zum Rücken
vom oben links nach unten rechts
Und immer zwischen diesen Lücken
eingekauert und versteckt.

(mk) Für K.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

12.10.2016 4:02 Uhr

halb wach ist, wie ich schreibe
mit nur noch Frösteln am Leib
wenn ich als Letztes verbleibe
alles letztes Geleit

Das Warten auf den guten Vers
Bis die Sonne milchig wird
Und ich denk: "Ja fast, der wär's."
Und ich bin es der hier stört

In deiner Küche früh um vier
Während Du selig schläfst
Schreib ich Fetzen aufs Papier
Weil ich nicht bin, für was Du fällst.

(mk)