Personifizierte Unvernunft,
macht Platz für das Geheul,
Was ich tun kann,
tu ich Dir nicht an.
Grenzen? Hör schon auf!
Keiner wird Dich je verstehen.
Kannste auch alleine gehen,
wenn das denn möglich wäre
Sich zu finden
ist nicht schlecht,
nur schwierig
frisst Schmerz
an Deinem Schein
Was hat mich hergehirnt?
Wer spielt mit mir?
Versprochen an einander,
geh ich Geghsteigsprossen zählen
Um mit selbst zu sagen
du bist hier
& du kannst wählen
Dichterweit bin ich gegangen
um für mich
nein
dass ich
für uns & mich
zusammen fangen.
(mk)
[mk]
Freitag, 6. Januar 2017
Freitag, 16. Dezember 2016
Das beste Spielzeug hat immer ein anderes Kind
Komm & hol mich
hol mich nicht
Komm zurück
und küss' ihn nicht
Nicht dein Gesicht
Lass es sterben
Dich & mich
Führ' es würdevoll zu Grabe
Damit darauf neue Blumen wachsen
Die niemand kennt & keiner gießt
Führ' ihn zu Ende, diesen Traum
Ich will Grundmauern sehen
Stein für Stein ein Leben bauen
in dem ich ständig an dich denke
Wäre gut, wenn Du jetzt gehst,
Doch lass die Tür offen...
(mk)
hol mich nicht
Komm zurück
und küss' ihn nicht
Nicht dein Gesicht
Lass es sterben
Dich & mich
Führ' es würdevoll zu Grabe
Damit darauf neue Blumen wachsen
Die niemand kennt & keiner gießt
Führ' ihn zu Ende, diesen Traum
Ich will Grundmauern sehen
Stein für Stein ein Leben bauen
in dem ich ständig an dich denke
Wäre gut, wenn Du jetzt gehst,
Doch lass die Tür offen...
(mk)
Mittwoch, 7. Dezember 2016
Der letzte Satz ist immer ohne Tusch
Ich kann viel lamentieren
und ekelhaft sein
sehr gut, und vollkommen überzeugt,
wahre Freundschaft verneinen
Ich kann gut ausgrenzen,
mich und euch,
Umgeh den Elefant im Raum
Im Scherz & im Zweifeln
Und es ist nicht einfach,
immer so zu stehen,
kennt ihr selber
jeder für sich
Wer sich kreuzt, kreuzt sich gerne aus
Und das passiert
Bis wir an Sackgassen glauben,
denn Wege sind endlich
Ich kann viel respektieren
Wenn ich Werte verschmerze zu missen
Oder Sinn
Es sind meistens alle nur Worte
Zu Trennen und zu Fügen
altes Lied
Ein Meer in mir,
Mit Wogen, wie die Euren,
mal ist Stiefel, mal ist Mund,
Man möchte sich so gern gehören.
Mit einem Kopf, nicht als der Feind
Mit Taten andere zerstören,
ist doch nicht gesund.
(mk)
und ekelhaft sein
sehr gut, und vollkommen überzeugt,
wahre Freundschaft verneinen
Ich kann gut ausgrenzen,
mich und euch,
Umgeh den Elefant im Raum
Im Scherz & im Zweifeln
Und es ist nicht einfach,
immer so zu stehen,
kennt ihr selber
jeder für sich
Wer sich kreuzt, kreuzt sich gerne aus
Und das passiert
Bis wir an Sackgassen glauben,
denn Wege sind endlich
Ich kann viel respektieren
Wenn ich Werte verschmerze zu missen
Oder Sinn
Es sind meistens alle nur Worte
Zu Trennen und zu Fügen
altes Lied
Ein Meer in mir,
Mit Wogen, wie die Euren,
mal ist Stiefel, mal ist Mund,
Man möchte sich so gern gehören.
Mit einem Kopf, nicht als der Feind
Mit Taten andere zerstören,
ist doch nicht gesund.
(mk)
Montag, 21. November 2016
Trockenübung
Schweigend liegt die Nacht zu Tage
was dein Bett in Stille hüllt
Und Du förderst nie zu Tage
Was Dú denkst, gehört gebrüllt
Du & an dich selbst gebunden
Weißt nicht, wessen Fehler das jetzt ist
Dass Du geglaubt gefunden
Doch wieder alleine bist.
(mk)
was dein Bett in Stille hüllt
Und Du förderst nie zu Tage
Was Dú denkst, gehört gebrüllt
Du & an dich selbst gebunden
Weißt nicht, wessen Fehler das jetzt ist
Dass Du geglaubt gefunden
Doch wieder alleine bist.
(mk)
Montag, 14. November 2016
Halbkalt
Langes Leben gehabt,
Gefühl wird Schimpfwort,
zu viel gedacht,
zu viel falsch gemacht,
alles geglaubt,
alles gehabt,
vieles erlaubt,
das Wort über allen ist: KNAPP!
Selber vergessen,
um Worte gerungen,
Scheiße gegessen,
Von Andren gesungen
Der Text, hör auf den Text!
Jaja die Stimme
Jaja die furztrockene Snare
Aber der ist so gut, ich sprech durch ihn.
Und tut es nicht.
Lange her, ist vieles gut,
Länger als es Gutes tut
Substanz getauscht,
mit leeren Ohren
zu laut gelauscht
dreimal erfroren
Zur Vernunft gehungert
dem Wahnsinn verfallen
Jucheissasa ungut
Egal unter allen
Immer von der Front zum Rücken
vom oben links nach unten rechts
Und immer zwischen diesen Lücken
eingekauert und versteckt.
(mk) Für K.
Gefühl wird Schimpfwort,
zu viel gedacht,
zu viel falsch gemacht,
alles geglaubt,
alles gehabt,
vieles erlaubt,
das Wort über allen ist: KNAPP!
Selber vergessen,
um Worte gerungen,
Scheiße gegessen,
Von Andren gesungen
Der Text, hör auf den Text!
Jaja die Stimme
Jaja die furztrockene Snare
Aber der ist so gut, ich sprech durch ihn.
Und tut es nicht.
Lange her, ist vieles gut,
Länger als es Gutes tut
Substanz getauscht,
mit leeren Ohren
zu laut gelauscht
dreimal erfroren
Zur Vernunft gehungert
dem Wahnsinn verfallen
Jucheissasa ungut
Egal unter allen
Immer von der Front zum Rücken
vom oben links nach unten rechts
Und immer zwischen diesen Lücken
eingekauert und versteckt.
(mk) Für K.
Mittwoch, 12. Oktober 2016
12.10.2016 4:02 Uhr
halb wach ist, wie ich schreibe
mit nur noch Frösteln am Leib
wenn ich als Letztes verbleibe
alles letztes Geleit
Das Warten auf den guten Vers
Bis die Sonne milchig wird
Und ich denk: "Ja fast, der wär's."
Und ich bin es der hier stört
In deiner Küche früh um vier
Während Du selig schläfst
Schreib ich Fetzen aufs Papier
Weil ich nicht bin, für was Du fällst.
(mk)
mit nur noch Frösteln am Leib
wenn ich als Letztes verbleibe
alles letztes Geleit
Das Warten auf den guten Vers
Bis die Sonne milchig wird
Und ich denk: "Ja fast, der wär's."
Und ich bin es der hier stört
In deiner Küche früh um vier
Während Du selig schläfst
Schreib ich Fetzen aufs Papier
Weil ich nicht bin, für was Du fällst.
(mk)
Montag, 3. Oktober 2016
Nach oben sind die Grenzen ja gerne mal offen.
nee,
tut mir leid, Sekunde,
Jetzt versaue ich den Reim, weil die
Aussage überm Metrum steht,
Der Tag des deutschen Einheitsbreis
So is richtig,
Aus Kartoffeln is der,
und wir lügen uns in die Taschen, dass
die schon immer hier wachsen.
Eine deutsche Erfindung
wie Döner etwa,
nur länger her
Was uns satt macht, waren wir selber
Was wir schön finden, waren wir selber
Römische Säulen etwa
Renaissance, was für ein schönes
deutsches Wort
Die Aufklärung packt sich selber
verschämt in eine staubige Kiste,
Winterschlaf, bis wir wieder klar
kommen
Aber vorher muss es noch knallen
Wie immer also
Never change a winning Team
Zeitgeist sperrt sich selber aus
Einmal Schlüsseldienst für ein
Oxymoron
Von welchen Werten sprechen wir hier
eigentlich?
Na, menschliche sinds nich,wa?
Deutsche sinds
die kalten und grauen
mit Senf drauf, lecker
Der Mythos deutscher Hungerbauch
Was uns fehlt sind wir selber
Aber, hey, der da drüben ist schuld
Früher waren Narren lustig
Bis die rechte Hand gen Himmel ging
Dieses Erbe haben wir
Diesen Stechschritt haben wir erfunden
Heil war ein so tolles Wort
Haben wir vergessen, ich weiß
Mensch, wenn's wieder brennt wird’s
geil
Wenn wir wieder Leichen schaufeln
Dann sind wir endlich wieder wir und
wieder wer
Dann gibt’s im Alltag wieder Wörter
wie „gramgebeugt“
Ich freu mich drauf
auf vaterlose Kinder!
Ein Land mit mehr Tränen als Regen
Das wird gut
das wird deutsch
mit Blut in den Flüssen
Unser Wert misst sich in Patronen
Unsre Kunst heißt Krieg
krieg dich ein Kelling
das ist viel zu heiß gekocht
und nicht gesehen, wie gekauft
Ich wäre dafür, wir unterbrechen
diesen Gedankenstrang für einen Moment und betrachten die ganze
Sache von der gegenüberliegenden Seite.
Wir sind satt, habens warm und trocken,
und so lange noch so viel Geld für
Bier übrig ist:
halt die Schnauze Deutschland!
(mk)
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