Im Schmerz sind wir alle Kinder. Das schrieb ich schon, nur heute formuliere ich es aus. Wie ein Kind fühle ich mich, eine Welt zu entdecken, die aus Unwillen und Fremdbestimmung besteht.
Zu entdecken, was mein Kopf meinem Körper antun kann ist mehr als nur befremdlich. Ich habe also zwei aufs Erbitterste verstrittene Feinde in mir wohnen, die sich kaum das man sichs versieht einander wieder die Hand reichen. Und es ist wie eh und je.
Und ich kann nichts dagegen tun. Womit ich den einen füttere ernährt den Anderen. Eigentlich ist man gar nicht so passiv, wie man immer denkt.
Denn die Frage ist nicht, wo Du warst, sondern wie Du daraus hervor gehst. Davon ab, dass Menschen keine Fragen mehr stellen.
Ich bin nicht gegeben, niemand ist das. Man muss uns nicht zu nehmen wissen
Wir sind Kinder, auch wenn uns das versucht wird auszureden, sind wir in jeder Situation neu und hinein geworfen. Vergesst die Muster und den Schein. SPIELT!
Irgendwann werden wir Erinnerungen sein. Die Frage ist: welche.
Wie gehst Du durch die Welt, die dein Grab sein wird?
Es ist nichts egal. Und alles endet morgens, wenn sich die Augen im Spiegel treffen. Da musst Du hingucken können. Das darf dich nicht schmerzen.
Mein Kopf und mein Herz sind sich uneins. Fair enough. Und ich krieg den Kreisel nicht hin. Zu verstehen und zu unterbinden. Doch ich habe begriffen, dass wir darin alle Brüder sind und nur vorgeben, dass es uns die ganze verkackte Zeit gut geht.
Ein Lachen im März ist ernst gemeint. Das weiß ich auch.
In diesen Seiten ist so viel, aber eben nichts das wirklich treffend passt, wenn das Leben passiert. Ich kann nicht mehr in Zitaten leben und Geschichten, die meine nicht kennen.
Ich will nicht mehr vergleichbar sein.
Am Boden ist, wo wir uns wieder finden. Mit Herz und Kopf. Dann müssen wir uns ungewaschen selber riechen können.
(mk)
[mk]
Sonntag, 11. Oktober 2015
Samstag, 26. September 2015
Kazuo Ishiguro wird mich verklagen.
Was von der Nacht übrig blieb?
der ersten
als es sich viel zu gut anfühlte, bei dir zu sein,
als dass das wahr sein konnte?
Was bleibt von sowas übrig?
Nach all dem Geschrei...
Nach all dem Leim und den Versuchen.
Lötzinn suchen.
Du hattest recht zu gehen.
Das waren nicht mehr wir.
oder du
oder ich
Abziehbilder, Faketatoos,
nicht wir.
Und ehrlich:
andere schmücken sich mit uns.
Aber doch nicht wir uns mit einander.
Einer unsrer besten Witze, immernoch.
Und Du hattest recht zu gehen.
Was von der Nacht übrig blieb?
Alles.
Und ich hebe es auf.
Ich hab die Scheiße ernst gemeint.
Und Du auch.
ich weiß
(mk)
der ersten
als es sich viel zu gut anfühlte, bei dir zu sein,
als dass das wahr sein konnte?
Was bleibt von sowas übrig?
Nach all dem Geschrei...
Nach all dem Leim und den Versuchen.
Lötzinn suchen.
Du hattest recht zu gehen.
Das waren nicht mehr wir.
oder du
oder ich
Abziehbilder, Faketatoos,
nicht wir.
Und ehrlich:
andere schmücken sich mit uns.
Aber doch nicht wir uns mit einander.
Einer unsrer besten Witze, immernoch.
Und Du hattest recht zu gehen.
Was von der Nacht übrig blieb?
Alles.
Und ich hebe es auf.
Ich hab die Scheiße ernst gemeint.
Und Du auch.
ich weiß
(mk)
Donnerstag, 17. September 2015
Meine Herren schlafen draußen
Zu wissen, was mit Verrätern im neunten Kreis der Hölle, so alles Schönes passiert,
hilft ungemein,
dabei nicht durchzudrehen
Sich nicht selbst die Nägel übers Gesicht zu ziehen
bis es blutet.
Während man an Waagschalen denkt,
Die nie klein genug sind.
Sie wollen dir nix mehr geben
Denn manche Schweine sind gleicher,
doch alle fressen Dreck.
Genugtuung ist ein zu langes Wort für Poesie,
Deswegen steht das hier auch nicht.
Und Rache ist für Narren.
So einer warst Du schon.
Und es hat nix gebracht.
Gerade Schultern, mein Freund,
& ein aufrechter Kopf.
Zwischen deinen Ohren liegt die Welt,
also komm mit ihr klar.
(mk)
(Danke T.B.)
hilft ungemein,
dabei nicht durchzudrehen
Sich nicht selbst die Nägel übers Gesicht zu ziehen
bis es blutet.
Während man an Waagschalen denkt,
Die nie klein genug sind.
Sie wollen dir nix mehr geben
Denn manche Schweine sind gleicher,
doch alle fressen Dreck.
Genugtuung ist ein zu langes Wort für Poesie,
Deswegen steht das hier auch nicht.
Und Rache ist für Narren.
So einer warst Du schon.
Und es hat nix gebracht.
Gerade Schultern, mein Freund,
& ein aufrechter Kopf.
Zwischen deinen Ohren liegt die Welt,
also komm mit ihr klar.
(mk)
(Danke T.B.)
Mittwoch, 2. September 2015
Die See zieht sich zurück, doch sie kommt wieder.
Es ist ja nix, was man nicht kennt.
Es ist halt mal gewesen,
für sie
Und das kennst Du schon
Da warst Du schon mal
und bist noch hier.
Den Teufel,
der dir ins Ohr säuselt,
es wäre diesmal nicht so,
den kennst Du mit Namen.
Ihr hattet lange das gleiche Ziel
Doch ihr sprecht nicht mehr viel
Seit sie Dich nicht schlafen lässt
Weil ihre Haut ein anderer riecht
Und Dein Kind Dich ihn nicht töten lässt.
Es ist ja nix
Außer einen Brocken zu schlucken,
der dir die Kehle spaltet.
Wenn sie Dich für ihn von sich wäscht,
bevor sie geht.
Diese Lieder kennst Du schon
Und die Kälte kannst Du tragen.
gez. Dein Kopf
an: Dein Herz
(mk)
Es ist halt mal gewesen,
für sie
Und das kennst Du schon
Da warst Du schon mal
und bist noch hier.
Den Teufel,
der dir ins Ohr säuselt,
es wäre diesmal nicht so,
den kennst Du mit Namen.
Ihr hattet lange das gleiche Ziel
Doch ihr sprecht nicht mehr viel
Seit sie Dich nicht schlafen lässt
Weil ihre Haut ein anderer riecht
Und Dein Kind Dich ihn nicht töten lässt.
Es ist ja nix
Außer einen Brocken zu schlucken,
der dir die Kehle spaltet.
Wenn sie Dich für ihn von sich wäscht,
bevor sie geht.
Diese Lieder kennst Du schon
Und die Kälte kannst Du tragen.
gez. Dein Kopf
an: Dein Herz
(mk)
Donnerstag, 27. August 2015
Irgendwo her müssen ja die ganzen beschissenen Balladen kommen.
Ich habe in den falschen Momenten an mich gedacht.
Denn falsche Fehler gibt es doch!
Solche, die man nie wieder gut machen kann:
Davon gibt es sicher so viele,
wie lose Pflastersteine,
die deinen Gang gen Versprechen unsicher machen.
Es ist doch einfach nur zu viel passiert.
Viel zu viel "ich kann nicht mehr".
Wir haben uns vergessen.
Und Du hast dich verschenkt.
Verdünnst deinen schönen Kopf mit Lachen.
das keines ist.
Wann wachst Du auf?
und fragst mich wieder etwas von Belang?
Der Witz beginnt da,
wo Du vom Alltag fliehen wolltest
und in ihm gelandet bist.
Es bleibt sich gleich
Du gehst
Ich bleibe
So simpel, so oft passiert, so hingenommen.
Nur uns doch nicht.
Warum denn bitte uns?
Ich denke an eine Zeit,
wo die Schwüre so groß,
und deine Haut zu erkunden so unendlich war.
uns die Welt zu baren Füßen lag
Als wir uns genau diesen Moment ausreden mussten,
denn da waren wir vorher zu oft.
Im Krieg geboren. Gebrannte Kinder.
Verlorene Zwillinge.
Wir hatten tausend Worte.
Nur Glück nannten wir es nie.
(mk)
Denn falsche Fehler gibt es doch!
Solche, die man nie wieder gut machen kann:
Davon gibt es sicher so viele,
wie lose Pflastersteine,
die deinen Gang gen Versprechen unsicher machen.
Es ist doch einfach nur zu viel passiert.
Viel zu viel "ich kann nicht mehr".
Wir haben uns vergessen.
Und Du hast dich verschenkt.
Verdünnst deinen schönen Kopf mit Lachen.
das keines ist.
Wann wachst Du auf?
und fragst mich wieder etwas von Belang?
Der Witz beginnt da,
wo Du vom Alltag fliehen wolltest
und in ihm gelandet bist.
Es bleibt sich gleich
Du gehst
Ich bleibe
So simpel, so oft passiert, so hingenommen.
Nur uns doch nicht.
Warum denn bitte uns?
Ich denke an eine Zeit,
wo die Schwüre so groß,
und deine Haut zu erkunden so unendlich war.
uns die Welt zu baren Füßen lag
Als wir uns genau diesen Moment ausreden mussten,
denn da waren wir vorher zu oft.
Im Krieg geboren. Gebrannte Kinder.
Verlorene Zwillinge.
Wir hatten tausend Worte.
Nur Glück nannten wir es nie.
(mk)
Der Schmerz
ist eine witzige Sache,
wenn man es genau betrachtet.
Er holt dich immer wieder ein
und dein dummes Herz lädt ihn zu Bleiben ein
und will ihn nicht,
weil er nach Magensäure schmeckt
denn ihr Fehlen macht dir das Essen grau.
Es schlägt sich mit ihm
nächtelang
bei billigem Wein
und halbgutem Gras
und immer bis aufs Blut
Doch das ist nicht Rocky I
Du gehst nicht auf die Bretter
noch nicht
Bis Du wieder Lachen kannst,
wenn sie bei ihm ist
er sie küsst
und sie sich gerne küssen lässt.
Dir bleibt die größte Lebentigkeit
im Todeswunsch.
Dir bleibt die Realität
kalt und klar wie Spiegelscherben.
(mk)
wenn man es genau betrachtet.
Er holt dich immer wieder ein
und dein dummes Herz lädt ihn zu Bleiben ein
und will ihn nicht,
weil er nach Magensäure schmeckt
denn ihr Fehlen macht dir das Essen grau.
Es schlägt sich mit ihm
nächtelang
bei billigem Wein
und halbgutem Gras
und immer bis aufs Blut
Doch das ist nicht Rocky I
Du gehst nicht auf die Bretter
noch nicht
Bis Du wieder Lachen kannst,
wenn sie bei ihm ist
er sie küsst
und sie sich gerne küssen lässt.
Dir bleibt die größte Lebentigkeit
im Todeswunsch.
Dir bleibt die Realität
kalt und klar wie Spiegelscherben.
(mk)
Freitag, 31. Juli 2015
Restzeit-Story
Es kommt weder eine Nadel aus den
Tasten in deine Finger noch aus den Kopfhörern in dein Trommelfell,
wenn du etwas ignorierst, was dich schocken soll.
Überall ist Mitgefühl, sharing is
caring.
weil es nur per Knopfdruck weitergeht
und jeder Link so wichtig ist
ist Teilen nun, wie Anteilnahme geht
digital vernetzt im Grau:
Sozialfaschist
Und wenn gestern Nacht ein Kind, ein
Moslem, ja ein Syrer schrie
he`ll never be, more than a twist in my
sobriety
Du drückst dem Stricher auch nicht auf
den Nabel
und denkst das wäre Essen
Deine Maus ist eine leere Gabel
unter Tausenden vergessen
you should really really share it
gelähmt von der Tristesse des Bösen
geh ich heut Greul und Herde zählen
und ich kann's einfach noch nicht lösen
ob's nur Qual ist, oder sie richtig
quälen
Wenn die Menschen euer Stadt nur noch
aus Ellenbogen bestehen und ihr in großen Konflikten denken wollt,
während schon eure Nachbarschaft euch nichts mehr angeht, wie soll
er dann gedeihen:
der gute Mensch von Sezuan?
es eint sich Übermacht im
Streuungwinkel
das hat es schon gegeben
und ihr quellt über von dem Dünkel
unter jedem Stein sucht ihr das süße
Leben
Allein allein, allein allein
Ihr sterbt allein
Und euch bedeckt Ruinenstaub
Welt entzaubert
Denn alles war erlaubt.
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(mk)
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