Ein Imperium fällt
Rom brennt wieder
Ein kleines Licht der Freude,
halten wir um uns zu führen
durch die Flammen der Sägen.
Durch die Fretchenhölle
Wo alle nur bis zum Fußknöchel beißen
& es nach Aderlass der Knechte schmeckt.
Wir uns selber ankotzen
Während wir doch so viel besser als der Andere sind
& doch nur noch einander haben
Wirklich mies dieses Glück
man wird süchtig
"Gut genug?" ist eine fiese Frage
(mk)
[mk]
Montag, 27. Juli 2015
Freitag, 13. Februar 2015
11.02.2015 4:18 Uhr
Um 4:48 als ich mit dem besten Buch
seit langem auf meiner Couch liege, startet mein Rechner von selbst
und bringt kurz böse Gedanken und Paranoia in den Morgen, nur jetzt
will ich davon nichts wissen. In dieser Stille ist ein Frieden
verborgen, der mich völlig erfüllt und mir den Gedanken erlaubt,
dass das wohl der Trost der Bäcker sein muss, von dem ich noch nie
etwas gehört habe.
Pünktlich 6:00 Uhr ist die erste Kanne
Kaffee leer. Ich schaue ständig auf die Uhr, weil ich es einfach
nicht fassen kann, dieser frühen Stunde, die für mich eigentlich
mit Qual verbunden ist, so viel abgewinnen zu können.
Bevor Zeit messbar wurde, war sie da,
sie war da als etwas nur Fühlbares, dass sich so lange am Tod der
Anderen festmachen lies, bis man selber dran war zu sterben. Diesen
Zauber eines fühlbaren Flusses, den zwar alle in sich hatten, der
doch aber für jeden in seiner Bedeutung und Schwere anders floss,
hat man uns nicht so sehr mit der Messbarkeit, doch aber mit der
Doktrin sich dem Ticken zu fügen zu haben, genommen.
Des Menschen Drang nach Wahrheit und
Wissen, dem er mit der Philosophie ein sicheres Zuhause gegeben
hatte, wurde durch die Wissenschaft in einen Glaskasten gesperrt, der
keine Phantasie mehr zulässt und für alle sichtbar nackt und
hässlich friert.
Die Welt zu entzaubern ist, was der
Mensch am Besten kann. Wir wollen einfach nichts sein lassen, wie es
ist. Nicht unsere Umwelt, nicht einander, nicht uns selbst. Seit
unser Sein an die sich ständig wiederholende Folge von
Zeigerstellungen gebunden ist, müssen wir alles immer neu und
spannend und so überaus noch nie da gewesen machen.
Eigentlich messen wir damit nichts als
den eigenen Verfall im Spiegel des sich um uns Erneuernden.
Vielleicht baut der Moderne Mensch so viel aus Glas, weil er weiß,
dass nicht in Stein gemeißelt ist. Er beruft sich auf Material, das
sich nicht, wenn es einmal bearbeitet wurde, nie wieder anders
verwenden lässt.
Die Skulptur von heute lässt sich
recyclen. Der Mensch ist austauschbar, jeder übrigens. Denn die
Rolle die wir zu spielen glauben, ist nichts als eine millionste
Kopie ein Blaupause, deren Funken Originalität in einer Abfolge von
Mausbewegungen bestand. Die Bühne des Lebens so leer wie der
Zauschauerraum in diesem Haus und wir gehen nur noch mit gesenktem
Kopf daran vorbei und fragen uns, was denn dieses Theater da soll?
(müsste K.)
Dienstag, 2. Dezember 2014
Geschrei wird dich zur Wiege führen, doch nur Lachen wird dich da halten.
Etwas verstanden zu haben,
macht es nicht zu deinem.
Der Tausendste zu sein,
mit der selben Frage im Kopf
macht es nicht zu deinem Problem
Jemand, mir ähnlich spricht in dir.
Seinen Geist zerpflückst du grad.
Baust dir Wissenschaften drum.
Wenn dir doch Herzenswärme genug sein könnte.
Du magst ihn verstehen.
Diese Zeilen,
die nur er versteht,
jedoch unmöglich artikulieren kann
die du nur kennst,
weil er sonst verhungert.
Ein Narr,
der Böses dabei denkt,
spricht,
vielleicht ich,
vielleicht ich nicht,
mag dir was erzählen
was es heißt zu bestehen
zwischen all den modrigen Verbuddelten
deren Häupter er auf seinen Schultern trägt.
Und sein Kreuz ist so breit,
wie unser Feld groß
zu groß zum verstehen
& deshalb nie völlig bestellt.
Der Samen, der keiner mehr ist
war noch nie einer.
(müsste K.)
macht es nicht zu deinem.
Der Tausendste zu sein,
mit der selben Frage im Kopf
macht es nicht zu deinem Problem
Jemand, mir ähnlich spricht in dir.
Seinen Geist zerpflückst du grad.
Baust dir Wissenschaften drum.
Wenn dir doch Herzenswärme genug sein könnte.
Du magst ihn verstehen.
Diese Zeilen,
die nur er versteht,
jedoch unmöglich artikulieren kann
die du nur kennst,
weil er sonst verhungert.
Ein Narr,
der Böses dabei denkt,
spricht,
vielleicht ich,
vielleicht ich nicht,
mag dir was erzählen
was es heißt zu bestehen
zwischen all den modrigen Verbuddelten
deren Häupter er auf seinen Schultern trägt.
Und sein Kreuz ist so breit,
wie unser Feld groß
zu groß zum verstehen
& deshalb nie völlig bestellt.
Der Samen, der keiner mehr ist
war noch nie einer.
(müsste K.)
Ich fühle mich wohl als Fingernagel auf der Schiefertafel
Zitiere ich eine Studie, die herausgefunden hat, dass Degeneration der neue Volkssport ist, glaubt man mir, denn die Wissenschaftler sind sich einig. Bediene ich mich, dies zu illustrieren, den Worten von Joseph Goebbels, werde ich von der Bühne gebuhuhuhut.
In diesen Momenten möchte ich in dieser Welt nicht leben. Wenn niemand nüchtern etwas wirklich nüchtern sehenn kann.Informationen sind nicht gefärbt, sie sind neutral auf der Ebene der Sprache. Menschen, die so sind, behaupten auch immer nicht käuflich zu sein. Was witzig ist, wenn man für Geld arbeiten geht.
Aber warum sollte man auch auf mich hören? Jemanden, der nicht mehr im Stande ist einen kompletten Gedanken aufs Papier zu zerbröseln, weil er denkt sich erklären zu müssen, weil er weiß, dass sein Publikum doof ist? Oder netter formuliert: Weil ihr die Welt anders seht als ich, können meine Vergleiche nicht offensichtlich sein. Oder noch netter: Jedes Schaf grast eben an einer anderen Stelle.
Dass Meinungsmacher ihr Gegenteil verbieten, hat niemand wirklich verstanden. Wir futtern fleißig Schnittmengen von Toleranzfaschisten.
Kontroversen haben nur da Platz, wo es warm ist und wenn der gleiche kalte WInd durch alle Köpfe zieht, bleibt nur Nicken übrig.
(müsste K.)
In diesen Momenten möchte ich in dieser Welt nicht leben. Wenn niemand nüchtern etwas wirklich nüchtern sehenn kann.Informationen sind nicht gefärbt, sie sind neutral auf der Ebene der Sprache. Menschen, die so sind, behaupten auch immer nicht käuflich zu sein. Was witzig ist, wenn man für Geld arbeiten geht.
Aber warum sollte man auch auf mich hören? Jemanden, der nicht mehr im Stande ist einen kompletten Gedanken aufs Papier zu zerbröseln, weil er denkt sich erklären zu müssen, weil er weiß, dass sein Publikum doof ist? Oder netter formuliert: Weil ihr die Welt anders seht als ich, können meine Vergleiche nicht offensichtlich sein. Oder noch netter: Jedes Schaf grast eben an einer anderen Stelle.
Dass Meinungsmacher ihr Gegenteil verbieten, hat niemand wirklich verstanden. Wir futtern fleißig Schnittmengen von Toleranzfaschisten.
Kontroversen haben nur da Platz, wo es warm ist und wenn der gleiche kalte WInd durch alle Köpfe zieht, bleibt nur Nicken übrig.
(müsste K.)
Samstag, 11. Oktober 2014
Ich fühle mich dem Bund nicht verbunden.
Wenn ich Nächte für meine Tage brauch
Und deinen billigen Sprit
in eine perfekte Kanalisation speie
Alles ist Baustelle und wir ertrinken im Leerstand
Weil Du dich an Blasen verkaufst
Und wir waren so doof,
denn Du trägst doch schon den Strick um dem Hals
Krawatten glaubt man auf Beerdigungen
Wie emsig wir den Berg zu falschen Prophten tragen
Wie gleich es uns ist, wer uns verarscht
Wie deutsch wir sind
Kuckkucksuhren sind immer im Takt und schauen doof zur vollen Stunde
Noch gibt es Bangladesch
die gut sichtbar, schlimmer & für uns produzieren
Noch gibt es Sendungen, in denen sich die Nation
in sich vergleichen kann
Während sie mit Händen Gift fressen
Marketing ist Satans Kuss auf seinen Mittelfinger
Während er das große Schleppnetz holt
Wann hört es auf uns zu schmecken?
Wenn es für dritte gut ist,
dass dein Krebs langsam und tödlich ist?
Weil es doch alles irgendwie trotzdem funktioniert?
Und man immerhin fast immer einen Sitzplatz in der deutschen Bahn bekommt?
In der ziemlich schnell klar wird,
wohin Erziehungsentzug führt?
Bald wirds dunkel Deutschland
Weil wir alle heimlich Preußen sind.
(müsste K.)
Und deinen billigen Sprit
in eine perfekte Kanalisation speie
Alles ist Baustelle und wir ertrinken im Leerstand
Weil Du dich an Blasen verkaufst
Und wir waren so doof,
denn Du trägst doch schon den Strick um dem Hals
Krawatten glaubt man auf Beerdigungen
Wie emsig wir den Berg zu falschen Prophten tragen
Wie gleich es uns ist, wer uns verarscht
Wie deutsch wir sind
Kuckkucksuhren sind immer im Takt und schauen doof zur vollen Stunde
Noch gibt es Bangladesch
die gut sichtbar, schlimmer & für uns produzieren
Noch gibt es Sendungen, in denen sich die Nation
in sich vergleichen kann
Während sie mit Händen Gift fressen
Marketing ist Satans Kuss auf seinen Mittelfinger
Während er das große Schleppnetz holt
Wann hört es auf uns zu schmecken?
Wenn es für dritte gut ist,
dass dein Krebs langsam und tödlich ist?
Weil es doch alles irgendwie trotzdem funktioniert?
Und man immerhin fast immer einen Sitzplatz in der deutschen Bahn bekommt?
In der ziemlich schnell klar wird,
wohin Erziehungsentzug führt?
Bald wirds dunkel Deutschland
Weil wir alle heimlich Preußen sind.
(müsste K.)
Samstag, 19. Juli 2014
Ödem an die Freude
Konfliktfrei kann der Mensch nicht leben. Wo kein Schatten, da keine Sonne. Ich würde gerne glauben, dass Hollywood die Schuld daran trägt, doch das Problem ist älter. Harmonie geht nur eine gewisse Zeit, dann fühlen wir uns unvollständig. Eine endlose Aneinandereihung von Glücksmomenten ist nicht erzählenswert, denn wo bleibt die Spannung? Von was sollen wir berichten und vor allem wem? Wer kann es aushalten so etwas hören zu müssen? Wir würden an unserem Glück vereinsamen.
Sobald wir den Egoismus, dieses "so wenig wie möglich von sich aufgeben", als Ursache enttarnt haben, ist der Punkt ohne Wiederkehr erreicht: wir können diese fiese Fratze - dieses Bild, das wir von uns haben, an dem wir so lange geschraubt und gebastelt haben - nicht mehr nicht sehen. Die einzige Angst, wenn alles gut ist, heißt: wo bleibe ich?
Wenn jeder Tag in Gleichförmigkeit ertrinkt, wollen wir raus, egal wie schön die Form auch ist. Als Gott die Menschen speiste mit so viel Manna, wie sie essen konnten, wurden sie satt, dann hatten sie es satt. Es ist ein Film, aber die erste Matrix war ein Paradies ohne Not und Elend. Niemand wollte sie haben. Die Menschen erwachten aus ihr, wie aus einem Alptraum, denn das konnte nicht sein. Der Gedanke, dass der Mensch im tiefsten Inneren von der Unmöglichkeit des Paradieses überzeugt ist und doch den Versprechungen darauf folgt ist wohl das Gegenteil von Camus Absurdem.
Glück ist nur kostbar und für uns als solches erkennbar, wenn es vergänglich ist. Nur etwas Seltenes finden wir schön. Auch ab von allem Neid, gönnt nur das Rare uns Freude, zaubert der Hauch uns ein Lächeln.
Die Eroberung ist nicht der größte Feind der Sehnsucht (sofern wir diese als etwas positives sehen). Die falsche Gewissheit und der Glaube an ein ewiges Fortdauern sind es. In der Geschichte war kein Sieg von Dauer, warum also sollte es zwischenmenschlich anders sein? Eine Beziehung ist nicht anderes, als eine genommene Festung zu halten, denn die Sehnsucht nährt uns mit Wünschen, die, wenn wir nicht zu bennenen vermögen, zu Groll wachsen. Groll gegen das, was wir ach so lange gesucht hatten, ja gefunden glaubten. Du kannst an der Erfüllung nur kurz schnuppern, denn sie ist nichts, als der falsche Hase auf der Hunderennbahn. Wenn du ihn fängst und nicht merkst, wie trügerisch deine Zufriedenheit ist, bleibst du geglaubt angekommen auf einer Puppe kauend im roten Sand liegen, während das Leben an dir vorbei zieht. Stehen bleiben ist uns nicht vergönnt.
Selbst ohne die Fesseln des Alltags, sind wir nicht frei, denn die Freiheit der Entscheidung, auch die etwas nicht zu tun, zwingt uns in eine neue Enge auf den höchtsen Gipfeln dieser Welt. Umso größer das Wasser ist, das du zu kreuten gedenkst, desto stabiler sollte dein Kahn sein, desto treuer deine Mannschaft.
Jede Entscheidung ist ein Mord an Möglichkeiten. So können wir akut & subjektiv das Richtige tun, werden aber auf lange Sicht feststellen, dass es richtig und falsch nicht gibt. Denn jedes Ja oder Nein öffent Türen vor und schließt welche hinter uns. Viel später werden wir erkennen, dass es auch anders gegangen wäre, besser, schneller, böser-schneller, über Leichen oder mit Stöcken in den Speichen um die Steine im Weg. Richtig und Falsch sind Substrate von Momenten, die wir ohne vergangene "Fehler" nie erlebt hätten.
Der einizge Fehler, den man meiner Meinung nach machen kann, ist sich selbst im Weg zu stehen, in dem man sich zu wichtig nimmt.
(müsste K.)
Sobald wir den Egoismus, dieses "so wenig wie möglich von sich aufgeben", als Ursache enttarnt haben, ist der Punkt ohne Wiederkehr erreicht: wir können diese fiese Fratze - dieses Bild, das wir von uns haben, an dem wir so lange geschraubt und gebastelt haben - nicht mehr nicht sehen. Die einzige Angst, wenn alles gut ist, heißt: wo bleibe ich?
Wenn jeder Tag in Gleichförmigkeit ertrinkt, wollen wir raus, egal wie schön die Form auch ist. Als Gott die Menschen speiste mit so viel Manna, wie sie essen konnten, wurden sie satt, dann hatten sie es satt. Es ist ein Film, aber die erste Matrix war ein Paradies ohne Not und Elend. Niemand wollte sie haben. Die Menschen erwachten aus ihr, wie aus einem Alptraum, denn das konnte nicht sein. Der Gedanke, dass der Mensch im tiefsten Inneren von der Unmöglichkeit des Paradieses überzeugt ist und doch den Versprechungen darauf folgt ist wohl das Gegenteil von Camus Absurdem.
Glück ist nur kostbar und für uns als solches erkennbar, wenn es vergänglich ist. Nur etwas Seltenes finden wir schön. Auch ab von allem Neid, gönnt nur das Rare uns Freude, zaubert der Hauch uns ein Lächeln.
Die Eroberung ist nicht der größte Feind der Sehnsucht (sofern wir diese als etwas positives sehen). Die falsche Gewissheit und der Glaube an ein ewiges Fortdauern sind es. In der Geschichte war kein Sieg von Dauer, warum also sollte es zwischenmenschlich anders sein? Eine Beziehung ist nicht anderes, als eine genommene Festung zu halten, denn die Sehnsucht nährt uns mit Wünschen, die, wenn wir nicht zu bennenen vermögen, zu Groll wachsen. Groll gegen das, was wir ach so lange gesucht hatten, ja gefunden glaubten. Du kannst an der Erfüllung nur kurz schnuppern, denn sie ist nichts, als der falsche Hase auf der Hunderennbahn. Wenn du ihn fängst und nicht merkst, wie trügerisch deine Zufriedenheit ist, bleibst du geglaubt angekommen auf einer Puppe kauend im roten Sand liegen, während das Leben an dir vorbei zieht. Stehen bleiben ist uns nicht vergönnt.
Selbst ohne die Fesseln des Alltags, sind wir nicht frei, denn die Freiheit der Entscheidung, auch die etwas nicht zu tun, zwingt uns in eine neue Enge auf den höchtsen Gipfeln dieser Welt. Umso größer das Wasser ist, das du zu kreuten gedenkst, desto stabiler sollte dein Kahn sein, desto treuer deine Mannschaft.
Jede Entscheidung ist ein Mord an Möglichkeiten. So können wir akut & subjektiv das Richtige tun, werden aber auf lange Sicht feststellen, dass es richtig und falsch nicht gibt. Denn jedes Ja oder Nein öffent Türen vor und schließt welche hinter uns. Viel später werden wir erkennen, dass es auch anders gegangen wäre, besser, schneller, böser-schneller, über Leichen oder mit Stöcken in den Speichen um die Steine im Weg. Richtig und Falsch sind Substrate von Momenten, die wir ohne vergangene "Fehler" nie erlebt hätten.
Der einizge Fehler, den man meiner Meinung nach machen kann, ist sich selbst im Weg zu stehen, in dem man sich zu wichtig nimmt.
(müsste K.)
Mittwoch, 14. Mai 2014
Ich ersetze bestimmte, durch unbestimmte Artikel
Ich platze mit euch in diese Geschichte ebenso plötzlich, wie sie mir geschehen ist. In diesen Moment, der eine Zigarette braucht, etwas tangibles zwischen den Fingern. Wenn ich mich an diesen einen erinnern will, der so flüchtig und ohne Berührung war, ist, sich an etwas fühlbares, erinnern hilfreich.
Sie stand da vor mir, in dieser Pose, die ich so gut kenne, die sie immer nutzt wenn sie stolz oder überzeugend wirken will.
Meine Geschichte aus Überzeugungen, eine reiht sich an die nächste. Alle waren wahr und bei jeder dachte ich das Gleiche: Ich bin angekommen. Immer habe ich es ehrlich gemeint und wurde immer danach verflucht. Jede könnte da jetzt stehen und mir das immer selbe vorwerfen, doch bei dieser war ich geblieben, als Freund. Ihre schnelle hohe Stimme war die aller und sie störte mich nicht. Ich war hier geblieben. Ich würde das erklären müssen, meine Nacht im Gästezimmer, doch selbst Freunde, die einmal Partner waren, lasse ich nicht im Stich.
Das Bild, es war das Bild von ihr im Türrahmen. Das Bild einer Frau, der es nicht gut geht und mit der ich einmal das Bett teilte. Ich wollte hier bleiben, dieses Bild zu ersetzen, durch alle vorher. Begab mich in das Kino der Wirklichkeit, hier endlich meine Abrechnung zu erfahren.
Denn aufgewacht aus diesem Gedanken, sah ich sie nackt knieend im Türrahmen und scheute ich mich einer Umarmung, diesem kleinen Moment, der alles bedeutet und nichts. Als ich mir denke, diesem einen Menschen zu helfen und ihn sicher zu Bett zu bringen bedeutet Absolution von allen Malen, in denen ich in den Graben gefahren bin.
Ich glaube es gibt einen Grund, warum sich Paare nur mit Paaren treffen. Der, dass sie ihre Zweisamkeit offen zeigen dürfen wollen. Und genau deshalb waren wir nur zwei.
(müsste K.)
Sie stand da vor mir, in dieser Pose, die ich so gut kenne, die sie immer nutzt wenn sie stolz oder überzeugend wirken will.
Meine Geschichte aus Überzeugungen, eine reiht sich an die nächste. Alle waren wahr und bei jeder dachte ich das Gleiche: Ich bin angekommen. Immer habe ich es ehrlich gemeint und wurde immer danach verflucht. Jede könnte da jetzt stehen und mir das immer selbe vorwerfen, doch bei dieser war ich geblieben, als Freund. Ihre schnelle hohe Stimme war die aller und sie störte mich nicht. Ich war hier geblieben. Ich würde das erklären müssen, meine Nacht im Gästezimmer, doch selbst Freunde, die einmal Partner waren, lasse ich nicht im Stich.
Das Bild, es war das Bild von ihr im Türrahmen. Das Bild einer Frau, der es nicht gut geht und mit der ich einmal das Bett teilte. Ich wollte hier bleiben, dieses Bild zu ersetzen, durch alle vorher. Begab mich in das Kino der Wirklichkeit, hier endlich meine Abrechnung zu erfahren.
Denn aufgewacht aus diesem Gedanken, sah ich sie nackt knieend im Türrahmen und scheute ich mich einer Umarmung, diesem kleinen Moment, der alles bedeutet und nichts. Als ich mir denke, diesem einen Menschen zu helfen und ihn sicher zu Bett zu bringen bedeutet Absolution von allen Malen, in denen ich in den Graben gefahren bin.
Ich glaube es gibt einen Grund, warum sich Paare nur mit Paaren treffen. Der, dass sie ihre Zweisamkeit offen zeigen dürfen wollen. Und genau deshalb waren wir nur zwei.
(müsste K.)
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