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Dieser Blog ist ein Sammelsurium von Gedichten.

Freitag, 20. Februar 2026

Anna X (oder wie wir auf einem Dach im Sonnenuntergang die Welt negierten)

Ich bin ganz nackt vor Dir,

mir selbst,

Ich suche Trost,

Der mit mir,

der,

der wachen Auges durch meine Ruinen geht.


Der war letztens,

hinter einem Baum verschwunden,

zum Pinkeln wohl,

oder war es mein Turm?

Ich weiß es nicht mehr.


Seit meine Schuhe Löcher haben,

rede ich nicht mehr allzu viel,

Es ist viel Ringen,

mit diesem Kraken,

der sich in meinen Kopf frisst,

und zu viel Schnee auf meinem Haupt.


Ob dieses Albtraum:

Leben zu müssen,

Fällt mir immer

und ewig nichts ein,

als es zu löschen


Ich kann das nicht mehr weiter träumen.


(mk)

Dinge klein zu machen

Das und nichts anderes,

hat man mir beigebracht,

Wenn der Nachbar,

mit dem,

Ach was war das noch?

also es glänzte,

Und er war auf einmal sowas von nicht perfekt,

in unserem Blick,

Ja unserem,

das hatte Mutti gesagt,

mit diesem Blinkeding


In diesem Haushalt,

in dem Halt so rar war,

wie Annanas oder Bananen,

In dem Anders so gern verrochen wurde,

wenn die Nachbarn kocchten,

wurde es still um den Tisch,

den man ja nie beschmutzen durfte,

war es so kalt,

aus Gründen wurden Gräben,

ich friere heute noch.


(mk)

Anna IX (oder wie ich, wenn Du schliefst, heimlich Gedichte auf Deinen Bauch schrieb)

 Dieser Stift schreibt rote Zahlen,


Dein Lächeln ist die Welt.


Wenn Du mir morgens verrätst,

dass es zwischen meinen Schulterblättern,

nach Bab riecht


In dieser Bettstadt,

die wir nur zum Baden verlassen,


Wo wir bei Kerzenlicht

und zimtnem Kaffee,

die Welt verfluchten.


War es endlich irgendwie gut,

Alles kontrollieren,

naja fast regieren

außer uns gegenseitig.


(für M.)

Und um die Ecke und Beine stellen, so das auch andere fallen können

 Ich habe den Tod willkommen heißen wollen,

doch er roch so seltsam sehr nach mir selber,

und das in dem Haus,

in dem Ihrer fehlt.


Wäre es doch nur ihrer gewesen,

die, die ich nicht mehr benennen kann,

dann wäre ich weg,

aber der Geruch nicht.


Aber den Gefallen,

dies zu wissen,

habe ich ihm nicht getan,

denn wir haben noch zu viel offen,

der Tod und ich,

vor allem muss ich Ihm zeigen,

wie man tanzt,


(mk)

Wie zwei sich begegneten

 In einem Sommerregen tanzen,

und baden fahren gehen,

Nach Finsterwalde,

Sich nackt auf den Schultern tragend

Ball spielen,

Gegen die, die, weil wir liebten,

immer irgendwie unter uns standen.


Es waren diese Sommerstunden,

als dein Atem nach Zimt roch,

Und dein Rücken

von meinen Nägeln

Narben bekam

Es tut mir bis heute fast leid.


Als der Club voll war,

Ich aus einer Laune einen Walzer spielte,

Nur um mit Dir zu tanzen,

Genau genommen

um mit Dir anzugeben


Da war die Welt heil,

Denn selbst der Regen nach Haus,

störte uns nicht.


Denn wir wussten,

Das die Wärme mit uns kommt.


(mk, für Milda und Zombie)

Ich habe diesen einen Traum gehabt:

 Ich habe gerade von uns geträumt,

- ein Mittagschlaf, wenn man so will -

davon, wie wir anderen Menschen die Welt erklärten

Und deren Unwill' machte uns tanzen.


Das war gut und bunt,

und sowas von nicht romantisch,

weil Du das so magst,

Es soll ja keiner an Dich ran.


Ich habe darüber einen Text für Dich erdacht:


"Aber lass mich Dir doch folgendes sagen""


Am Ende eines Stroms

kommt immer ein Strudel

in tieferes Wasser.


Und der ist nicht allzu gut zu Dir,

weil,

naja,

Physik.


Und ich hoffe hier musstest Du lächeln,

denn jetzt wird es böse.


(mk)

"Von einer schönen Frau, die immer schlief und immer schiefer lief"

Das war da,

über dem Fluss,

wo man nur Regen kannte.

Und das tat es immer,

regnen,

in uns

(mk) 

"Ever wondered, why a soul pretty much sounds like asshole?"


And now I've done the math,
to get it,
But you won't find it pleasent,
or even pleasing,

It just takes one finger to kill,
but a whole hand to hold.
(mk)